Kurz eingeworfen: Anzahl Pornofilme <--> Vergewaltigungen

Eine neue Kategorie: „kurz eingeworfen“. Dinge, die ich aufgeschnappt habe und nicht wieder verlieren will.

Tja, liebe Feministinnen.
War wohl nix mit der so genannten „rape culture“.

fTCsvKH[1]

 

Bericht: Aggression and Violent Behavior

Impressionen vom 06.02.2016 – missbrauchen von Missbrauchsopfern, Sexismus in Piratentrümmern

Nach über einem Monat Pause lege ich mal wieder mit meinen Impressionen los. In der Zwischenzeit ist ja einiges passiert, aber nicht alles möchte ich aufarbeiten.

1) Trotzdem ist der Skandal um die Silvesternacht in Köln mein erstes Thema. Was aus meiner Sicht davon bleibt ist: Beinahe ausnahmslos Jeder der sich zum Thema geäußert hat, hat es als Blancoscheck für die eigenen Forderungen oder Ansichten verstanden. Überwachungsfans haben sofort mehr Überwachung gefordert, Feministinnen die generalisierte Opferrolle der Frauen ansich kultiviert, und Menschen die in jungen Männern als erstes (und einziges?) potentielle Vergewaltiger sehen haben postuliert alle Männer seien potentielle Vergewaltiger. Und Islamfeinde und auch Parteien wie die AfD zeigen sich natürlich sehr dankbar über solche Vorfälle, die sicher ein paar Prozentpunkte mehr bringen bei den kommenden Landtagswahlen.

Das bleibt vom Skandal: der Missbrauch von Missbrauchsopfern für politische Zwecke.

2) In Berlin rumort es in den Trümmern der Piratenpartei, beziehungsweise in denen der Piratenfraktion des dortigen Abgeordnetenhauses. Das alleine ist noch keine Meldung wert, das Niveau und die Ausprägung allerdings schon. So werfen Fraktionsmitglieder Christopher Lauer und Fabio Reinhardt ihrer Kollegin Susanne Graf direkt vor, während der Zeit im Abgeordnetenhaus zwei Kinder bekommen zu haben. Tja, offenbar ist das em-pö-rend!! so etwas zu tun.

Pikant ist das vor Allem deshalb, weil Fabio Reinhardt (Ehemann der Feministin Julia Schramm) sich in der Vergangenheit stets als eine Art feministischer Ally profiliert hat und beispielsweise behauptete Männer könnten generell nicht Opfer von sexistischer Diskriminierung sein. Wie er wirklich über Frauen und emanzipierte Lebensentscheidungen denkt zeigt eher dieser Tweet:

Verteidiger einer Gesellschaftsordnung in der gewählte Vertreterinnen erst ihre Fraktion fragen müssen bevor sie Kinder bekommen dürfen, habe ich unter Maskulisten übrigens noch nicht kennen gelernt.

Das ist es, was am Ende des Tages von feministischen Allies übrig bleibt wenn es darauf ankommt. Kann man einfach mal zur Kenntnis nehmen.

InterventionsZentrum gegen Häusliche Gewalt: Keine Hilfe für männliche Gewaltopfer

Ein Benutzer bei Facebook hat beim Interventionszentrum gegen Häusliche Gewalt in Südpfalz nachgefragt, ob denn auch männlichen Opfern von Häuslicher Gewalt geholfen wird.

Dass die Antwort selbstverständlich „Nein, wir helfen nur Frauen“ lautet, wird wohl niemanden überraschen.

Trotzdem möchte ich einen Teil der schriftlichen Antwort wörtlich zitieren:

Wenn die Frau Gewalt ausübt und der Mann mit einer Ohrfeige reagiert, ist das eine Körperverletzung und somit eine Straftat. Finden Sie es in Ordnung, dass körperlich überlegene Männer dann ebenfalls mit Gewalt reagieren und sich dann auch noch als Opfer hinstellen und Verständnis erwarten?

Eines kann man dem Antwortenden nicht vorwerfen: dass er oder sie das feministische „Der Mann hat immer Schuld“-Narrativ nicht konsequent durchhalten würde.

Star Wars – Das Erwachen der Macht: Ist Rey eine „Quotenfrau“?

Warnung: der Artikel enthält möglicherweise milde Spoiler

Normalerweise bin ich nicht der Typ, der in Kinofilmen nach großer Bedeutung sucht, oder sie daraufhin abklopft wer warum wie besetzt worden ist und was eine bestimmte Figur über unsere Gesellschaft aussagt.

Es gibt Ausnahmen, zum Beispiel bei „Kill the Boss“, wo eine weibliche Chefin sexuell übergriffig gegen ihren bereits vergebenen Angestellten wird, und man das gefälligst komisch finden soll.

Die Figur von „Rey“ in Star Wars – das Erwachen der Macht kam mir auch nicht ungewöhnlich vor. Mann oder Frau, das war mir egal.
Fefe hat in seiner Filmkritik (Spoiler) diesen Punkt aber mal beleuchtet und kommt zu interessanten Schlussfolgerungen:

Oh und eine Sache hat mich noch geärgert an dem Film. Die weibliche Hauptrolle. Die Schauspielerin konnte das und war gut, die Rolle war auch (im Vergleich zu den anderen) vergleichsweise gut geschrieben. Aber weil die ganzen anderen Aspekte in dem Film alle so zusammenkopiert und fokusgruppenoptimiert rüberkamen, ärgerte ich mich darüber, dass ich denen jetzt nicht mehr glauben konnte, dass sie das aus noblen Gründen so gemacht haben. Das wirkt auf mich einfach nicht so, als sei das heute halt normal, dass wir weibliche Helden haben (ansonsten ist das nämlich gähnende Leere in dem Film; es gibt da noch Leia, inzwischen Generälin, mit gefühlt einer Minute Screen Time über den Film verteilt, und eine Stormtrooper-Kommandantin, deren Gesicht man die ganze Zeit nicht sieht, weil sie einen Helm aufhat, und die auch nicht viel häufiger als Leia zu sehen ist). Die Heldin ist weiblich, weil man den Twitter-Scheißewerfern vorgreifen wollte. Damit ist das als Geste für mich entwertet. Und die Geste hätten wir echt mal brauchen können. Vor allem auch, weil die Rolle erfreulich wenig sexualisiert war (verglichen mit, sagen wir, Wonderwoman aus dem Trailer von Batman vs Superman). Einfach nur eine Frau, die ordentlich Arsch trat. Hätte so schön sein können.

Ist Rey also nur gewissermaßen eine zielgruppenorientierte Quotenfrau und nichts weiter? Also eine Figur die es nur deswegen gibt, damit ein großer Teil der empörungsbedürftigen Twitteria den Mund hält? Leider ist dieser Verdacht nicht ganz von der Hand zu weisen. Starke Frauenrollen nicht um ihrer selbst willen und weil es cool ist, sondern als – Entschuldigung – „Zielgruppenhure“?

Das ist das Problem wenn man es mit Menschen zu tun hat die peinlich genau auf Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Orientierung und was weiß ich noch was achten und dementsprechend Forderungen an einen Film mitbringen. Man weiß am Ende nie warum eine Figur so ausgefallen ist wie sie ausgefallen ist.

General Leia Organa machte auf mich eher den Eindruck einer „besorgten Muddi“ die daheim bleibt, während so ziemlich alle anderen unterwegs sind.

Bei den X-Wing Piloten sind mir keine Frauen aufgefallen, und die Bösen waren selbstverständlich alles Männer. In der Hinsicht also alles beim Alten.

Auch das konnte man im Star Wars Universum schon besser, zum Beispiel bei Knights of the Old Republic.

Aachen: Barbier wird Opfer von Anschlägen – weil er keine Damenabteilung hat

Eine Wohlfühloase – das soll der „Frankenberger Barber & Social Club“ in Aachen sein. Und der Betreiber bekommt deswegen mächtig Ärger. Warum?

Ganz einfach: es ist eine Wohlfühloase für Männer. Und zwar nur für Männer, und deswegen kam es zu Gewaltausbrüchen.

Es berichten: die Aachener Nachrichten
und die WDR Lokalzeit Aachen:

Ein klares Symptom für das, was mächtig schief läuft in diesem Land. An allen möglichen Orten gibt es einen Frauentag in der Sauna, im Schwimmbad (Wann, bitte sehr, ist Männertag?), es gibt sogar Hotels ausschließlich für Frauen(!) und sogar Flüchtlingsunterkünfte nur für Frauen.

Selbstverständlich sind Beauty-Salons und Wellness-Oasen nur für Frauen etwas ganz normales.

Jetzt wagt es ein einzelner Mann so etwas auch für Männer anzubieten. Nach dem Shitstorm wird zur Gewalt gegriffen. Das ist ein recht klares Zeichen dafür, dass hier jemanden schiere Angst, ja sogar die nackte Panik gepackt hat. Wovor? Ich vermute davor, dass Männer sich emanzipieren. Ihre eigenen Räume schaffen, in denen sie sich wohlfühlen können.

Das Ziel ist klar: einen öffentlichen Wohlfühlraum ausdrücklich für Männer, zu dem Frauen ganz plakativ keinen Zutritt haben, so etwas darf es nicht geben. Das Gegenteil davon hingegen schon.

Und wenn der Betreiber das nicht genau so sehen will, so muss er in Angst und Schrecken versetzt werden, nämlich indem Gewalt gegen seine Besitztümer und somit die Existenz des Geschäfts angewendet wird.

Die systematische Ausübung von Gewalt um Angst und Schrecken zu verbreiten mit dem Ziel Menschen gefügig zu machen – das ist die exakte Definition von Terror, ohne Übertreibung.
Und das alles nur deswegen weil hier jemand versucht Männern ein schönes Gefühl zu geben.

Offener Brief an Jürgen Kuri und c’t/Heise Verlag wegen Vermengung von Maskulisten und Rassisten

Als ich vor einiger Zeit auf heise online den Kommentar von Jürgen Kuri zum Thema Meinungsfreiheit und Hatespeech gelesen habe, konnte ich wieder einmal nur mit dem Kopf schütteln. Wie so oft bei dem Thema.

Ich kenne Artikel und Stellungnahmen von Jürgen Kuri schon seit bald zwei Jahrzehnten, und schätze ihn als besonnenen und klugen Journalisten ein. Aber sogar die Besten sind wohl nicht vor Fehlschüssen gefeit. Daran musste ich denken als ich das hier las:

Es sind die PegidistInnen und die Maskulinisten, die Identitären, Reichsdeutschen und Antifeministen, die „Das wird man doch noch mal sagen dürfen“-BürgerInnen und die Verschwörungstheoretiker, die mit Rassismus, Menschenverachtung, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Sexismus eine krude Hassblase erzeugen und im Endeffekt alle aus derselben Höhle gekrochen scheinen. Menschen in einer Stimmungs- und Meinungslage, die nur wenig verhohlen oder ganz offen geäußert ein reaktionäres Menschenbild predigen, alles was dem nicht entspricht mit Hass verfolgen und damit die Foren fluten.

Diese bizarre Vermengung vom Bemühen um Menschenrechte für Männer auf der einen und Rassismus auf der anderen Seite ist inzwischen bei vielen Journalisten unhinterfragt in ihrem Narrativ angekommen.

Im dazugehörigen Heise-Forum gab es eine Menge kluger Kommentare, die darauf auch Bezug nahmen, unter Anderem dieser hier:
„Wo hat der Feminismus eigentlich seine Immunität gekauft?“

Offenbar sehe nicht nur ich diesen Kommentar von Jürgen Kuri als Fehltritt an, sondern es gibt auch noch andere, bei Genderama gibt es als Gastbeitrag jemanden, der einen offenen Brieg an die c’t Redaktion veröffentlicht hat. 

Zuschriften dieser Art beginnen wohl traditionell mit einer Selbstoffenbarung. Ich will in diesem Fall einmal nicht darauf abheben, wie lange ich bereits c’t lese (26 Jahre), sondern auf eine mir angeborene Eigenschaft, deren aktuell politisch korrekte Bezeichnung mir leider momentan entfallen ist: Einer meiner Elternteile stammt nicht aus Deutschland, nicht einmal aus Europa, Nordamerika oder Ozeanien.

Wenig später „outet“ er sich dann als Maskulist. Wirklich sauer kann ich Jürgen Kuri nicht sein, er ist einfach auf geschickt konstruiertes Zerrbild über Männerrechtler reingefallen. So wie übrigens schon viele vor ihm, er ist also in bester Gesellschaft. Einen Unterschied sehe ich aber schon: ihm traue ich zu Fakten zu überprüfen und seine Position zu überdenken.

OT: #CampusRassismus – ein Leitfaden via @_StultaMundi

Seit einiger Zeit beobachte ich schon diesen äußerst bizarren Hashtag namens #CampusRassismus auf Twitter, und hatte bisher immer nach einer verlinkbaren Zusammenfassung gesucht. Kurz gesagt: es ist die aktuelle SJW-Sau, die durchs Dorf getrieben wird.

Die habe ich jetzt gefunden, und zwar hat _StultaMundi sich in einem Storify namens #CampusRassismus Ein Leitfaden die Mühe gemacht um das mal verständlich zusammenzufassen.

Sagte ich verständlich? Naja, auf jeden Fall ist es jetzt einzusehen, warum das Bizarrometer bei Beobachtern dieses Hashtags derzeit massiv Überstunden macht.

Impressionen vom 18.12.2015: Jungen sind gleich Ratten | Gesinnungsdatenbank für Gender-Kritiker

1) Die Gründerin von PETA USA hat „spannende“ Aussagen auf Lager (Achtung, Link geht zu PETA):

Ingrid Newkirk, Gründerin von PETA USA, sagte: „Wenn es um Schmerz, Liebe, Freude, Einsamkeit und Angst geht, ist eine Ratte gleich einem Schwein, einem Hund, einem Jungen. Jeder von ihnen schätzt sein Leben und kämpft dafür.“

An der Stelle wage ich einfach mal die steile These, dass ein Schwein oder ein Hund im Gegensatz zu einem Jungen keine Ahnung davon hat was für ein Schmerz es sein kann mit einer Ratte verglichen zu werden.

(Pastebin; Screenshot)

2) Die links-marxistische Tageszeitung junge Welt (jW) beleuchtet heute die Frage inwieweit der Staatsfeminismus dem Kapitalismus dient.
Spannende Sache, denn mit der Frage nach der Nützlichkeit des Feminismus hatte ich mich auch schon beschäftigt.

(Privatkopie des Artikels liegt mir vor)

3) Ami Horowitz hat an der Uni Yale das Experiment gewagt eine Petition zur Abschaffung des Ersten Zusatzartikels (Meinungs-, Versammlungs-, Pressefreiheit) unterschreiben zu lassen:

Da bleibt kein Auge trocken. 😂

Dazu aus dem Kontext ein Zitat weil es so schön passt:

4) Geschlechterallerlei berichtet von der strukturellen Geschlechterdiskriminierung bei der Bonner Müllabführ Bonn Orange. Einmal dürft ihr raten welches Geschlecht dabei schlechter wegkommt.

Wenn ihr jetzt „Männer“ gesagt habt, dann ratet nochmal. Und wenn euer zweiter Tipp auch „Männer“ heißt, kann ich nur sagen: Zwei Mal richtig geraten!

5) Die Grünen (genauer: Die Heinrich Böll-Stiftung) planen eine Gesinnungsdatenbank aufzubauen, dieses Mal unter Anderem für Menschen, die die Gender-Ideologie ablehnen.

Ich glaube neben der NPD sollten wir ein zweites Verbotsverfahren in Betracht ziehen.

Impressionen vom 17.12.2015: Feminismus von rechts | Kuckuckskinder gesucht | #Frauendürfensowas

1) Die ZEIT berichtet über den „Feminismus von ganz rechts“. Was leider vermieden wird ist deutlich zu sagen, dass Menschen wie Alice Schwarzer ganz eindeutig rechtspopulistische Positionen vertreten.

2) Bei Max Kuckucksvater sucht eine Journalistin nach Kuckuckskindern im Alter von 18 bis 30 Jahren für ein Interview.

3) „Das Böse hat kein Geschlecht“, weiß die NZZ.

Beate Zschäpe, Hasna Aït Boulahcen – sobald Frauen kriminell werden, entfaltet sich in den Medien eine tückische Art von Sexismus. Das kann fatal sein.

Das zeigt wieder nur, was für ein verqueres Männer- und Frauenbild in unserer Gesellschaft vorherrscht. Zu Lasten der Männer, denen man offenbar alles zutraut.

#Frauendürfensowas

4) Auf fisch+fleisch rechnet Thomas Friedrichs mit dem Feminismus ab: „Hass, Rache und Unterdrückung. Die Stützpfeiler des Feminismus„.

Der moderne Feminismus basiert nicht auf dem Gedanken von Gleichberechtigung, der moderne Feminismus basiert auf Hass. Auf den Hass gegen Männer, auf den Hass gegen das „Patriarchat“, auf den Hass gegen privilegierte Menschen und den Hass gegen Frauen die keine Feministen sind.

5) Der Geschlechterkrieg erzeugt mal wieder seltsame Blüten. Und ich weiß nicht ob dieser Aufkleber anklagend-warnend gemeint ist oder eine tatsächliche wirre Forderung nach Geschlechtertrennung darstellt:

6) „Wo hat der Feminismus eigentlich seine Immunität gekauft?„, fragt ein Kommentator auf Heise Online im Themenforum zu „Hate Speech“.

Man braucht nur einmal etwas gegen Feminismus zu sagen, dann ist man gleich Nazi, Pegida, Sexist, Frauenhasser und Antisemit in Personalunion und schläft natürlich unterm Hitlerkonterfei in der Hakenkreuzbettwäsche, oder so.

(…)

Hatespeech ist es nur, wenn es nicht in mein Dogma passt. Wenn die Feministin und Hatespeech-Expertin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Julia Schramm twittert: „Bomber-Harris Flächenbrand, Deutschland wieder Ackerland“ und „Deutschland darf getötet werden“ und Menschen mit nur leicht gegenteiliger Meinung als „Arschlöcher“ und „Wichser“ bezeichnet, ist das natürlich kein Hass.

Der Kommentar ist in seiner Gänze lesenswert, daher habe ich ihn mal in ein Pastebin für längere Zeit gesichert.

7) Es gibt gute Neuigkeiten im Fall der 72-jährigen Stalkerin die einen Pfarrer belästigt, darüber hatte ich neulich schon berichtet (2). Naja, gute Neuigkeiten für die Stalkerin, denn sie ist freigesprochen worden.

Obwohl sie einem Priester aus dem Sauerland jahrelang nachstellte, ist eine 72-jährige Rentnerin vom Landgericht Arnsberg nun freigesprochen worden. In dem Berufungsprozess entschied das Gericht, die Frau sei schuldunfähig. Eine erstinstanzliche Verurteilung zu 14 Monaten Haft wurde aufgehoben.

So einfach geht das hierzulande. Natürlich nur wenn man eine Frau ist. Für Männer gelten bekanntlich ganz andere Gesetze.

Hammerschmidt erduldet die Situation vordergründig gefasst, doch Ärzte führen seine gesundheitlichen Probleme auf den Stress durch das Stalking zurück. „Ich weiß ja nie, wann sie zuschlägt“, sagte er vergangene Woche. Auf dem Weg zur Kirche oder zum Friedhof werde er immer wieder mit eindeutigen sexuellen Angeboten überrascht. „Aber man entwickelt im Laufe der Jahre Überlebensstrategien.“

Klarer Fall: #Frauendürfensowas. Dass dabei der Mann vor die Hunde geht – Nebensache.