HU Berlin: Wenn der Penis dem Job im Wege steht

Es hätte alles so schön werden können für Matthias Aschenbrenner. Er hatte eine Professur an der Humboldt Universität Berlin in Aussicht, seine Frau erhielt ebenfalls einen Ruf auf eine Professorenstelle in der Hauptstadt. Endlich würde die Familie aus dem fernen Los Angeles nach Deutschland zurückkehren.

Doch dann kam alles ganz anders. Und zwar weil Matthias Aschenbrenner leider nicht im Besitz einer Vagina ist. Und so gibt es keinen Job für ihn, keinen Job für seine Frau, und keine Rückkehr nach Deutschland.

Denn: Als bei der Berufung der Professorenstelle klar wurde, dass Aschenbrenner der geeignetste Kandidat war, brach die Humboldt Universität die Stellensuche kurzerhand ab. Nach dem Motto: „Oh, ein hochqualifizierter Mann. Igitt. Lieber niemanden!“.

Selbstverständlich gilt dies in Deutschland nicht als Sexismus, und selbstverständlich wird es gegen dieses Vorgehen auch kein Gerichtsverfahren geben.

Das ist Feminismus.

[via Spiegel Online]