Star Wars – Das Erwachen der Macht: Ist Rey eine „Quotenfrau“?

Warnung: der Artikel enthält möglicherweise milde Spoiler

Normalerweise bin ich nicht der Typ, der in Kinofilmen nach großer Bedeutung sucht, oder sie daraufhin abklopft wer warum wie besetzt worden ist und was eine bestimmte Figur über unsere Gesellschaft aussagt.

Es gibt Ausnahmen, zum Beispiel bei „Kill the Boss“, wo eine weibliche Chefin sexuell übergriffig gegen ihren bereits vergebenen Angestellten wird, und man das gefälligst komisch finden soll.

Die Figur von „Rey“ in Star Wars – das Erwachen der Macht kam mir auch nicht ungewöhnlich vor. Mann oder Frau, das war mir egal.
Fefe hat in seiner Filmkritik (Spoiler) diesen Punkt aber mal beleuchtet und kommt zu interessanten Schlussfolgerungen:

Oh und eine Sache hat mich noch geärgert an dem Film. Die weibliche Hauptrolle. Die Schauspielerin konnte das und war gut, die Rolle war auch (im Vergleich zu den anderen) vergleichsweise gut geschrieben. Aber weil die ganzen anderen Aspekte in dem Film alle so zusammenkopiert und fokusgruppenoptimiert rüberkamen, ärgerte ich mich darüber, dass ich denen jetzt nicht mehr glauben konnte, dass sie das aus noblen Gründen so gemacht haben. Das wirkt auf mich einfach nicht so, als sei das heute halt normal, dass wir weibliche Helden haben (ansonsten ist das nämlich gähnende Leere in dem Film; es gibt da noch Leia, inzwischen Generälin, mit gefühlt einer Minute Screen Time über den Film verteilt, und eine Stormtrooper-Kommandantin, deren Gesicht man die ganze Zeit nicht sieht, weil sie einen Helm aufhat, und die auch nicht viel häufiger als Leia zu sehen ist). Die Heldin ist weiblich, weil man den Twitter-Scheißewerfern vorgreifen wollte. Damit ist das als Geste für mich entwertet. Und die Geste hätten wir echt mal brauchen können. Vor allem auch, weil die Rolle erfreulich wenig sexualisiert war (verglichen mit, sagen wir, Wonderwoman aus dem Trailer von Batman vs Superman). Einfach nur eine Frau, die ordentlich Arsch trat. Hätte so schön sein können.

Ist Rey also nur gewissermaßen eine zielgruppenorientierte Quotenfrau und nichts weiter? Also eine Figur die es nur deswegen gibt, damit ein großer Teil der empörungsbedürftigen Twitteria den Mund hält? Leider ist dieser Verdacht nicht ganz von der Hand zu weisen. Starke Frauenrollen nicht um ihrer selbst willen und weil es cool ist, sondern als – Entschuldigung – „Zielgruppenhure“?

Das ist das Problem wenn man es mit Menschen zu tun hat die peinlich genau auf Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Orientierung und was weiß ich noch was achten und dementsprechend Forderungen an einen Film mitbringen. Man weiß am Ende nie warum eine Figur so ausgefallen ist wie sie ausgefallen ist.

General Leia Organa machte auf mich eher den Eindruck einer „besorgten Muddi“ die daheim bleibt, während so ziemlich alle anderen unterwegs sind.

Bei den X-Wing Piloten sind mir keine Frauen aufgefallen, und die Bösen waren selbstverständlich alles Männer. In der Hinsicht also alles beim Alten.

Auch das konnte man im Star Wars Universum schon besser, zum Beispiel bei Knights of the Old Republic.

Aachen: Barbier wird Opfer von Anschlägen – weil er keine Damenabteilung hat

Eine Wohlfühloase – das soll der „Frankenberger Barber & Social Club“ in Aachen sein. Und der Betreiber bekommt deswegen mächtig Ärger. Warum?

Ganz einfach: es ist eine Wohlfühloase für Männer. Und zwar nur für Männer, und deswegen kam es zu Gewaltausbrüchen.

Es berichten: die Aachener Nachrichten
und die WDR Lokalzeit Aachen:

Ein klares Symptom für das, was mächtig schief läuft in diesem Land. An allen möglichen Orten gibt es einen Frauentag in der Sauna, im Schwimmbad (Wann, bitte sehr, ist Männertag?), es gibt sogar Hotels ausschließlich für Frauen(!) und sogar Flüchtlingsunterkünfte nur für Frauen.

Selbstverständlich sind Beauty-Salons und Wellness-Oasen nur für Frauen etwas ganz normales.

Jetzt wagt es ein einzelner Mann so etwas auch für Männer anzubieten. Nach dem Shitstorm wird zur Gewalt gegriffen. Das ist ein recht klares Zeichen dafür, dass hier jemanden schiere Angst, ja sogar die nackte Panik gepackt hat. Wovor? Ich vermute davor, dass Männer sich emanzipieren. Ihre eigenen Räume schaffen, in denen sie sich wohlfühlen können.

Das Ziel ist klar: einen öffentlichen Wohlfühlraum ausdrücklich für Männer, zu dem Frauen ganz plakativ keinen Zutritt haben, so etwas darf es nicht geben. Das Gegenteil davon hingegen schon.

Und wenn der Betreiber das nicht genau so sehen will, so muss er in Angst und Schrecken versetzt werden, nämlich indem Gewalt gegen seine Besitztümer und somit die Existenz des Geschäfts angewendet wird.

Die systematische Ausübung von Gewalt um Angst und Schrecken zu verbreiten mit dem Ziel Menschen gefügig zu machen – das ist die exakte Definition von Terror, ohne Übertreibung.
Und das alles nur deswegen weil hier jemand versucht Männern ein schönes Gefühl zu geben.

Offener Brief an Jürgen Kuri und c’t/Heise Verlag wegen Vermengung von Maskulisten und Rassisten

Als ich vor einiger Zeit auf heise online den Kommentar von Jürgen Kuri zum Thema Meinungsfreiheit und Hatespeech gelesen habe, konnte ich wieder einmal nur mit dem Kopf schütteln. Wie so oft bei dem Thema.

Ich kenne Artikel und Stellungnahmen von Jürgen Kuri schon seit bald zwei Jahrzehnten, und schätze ihn als besonnenen und klugen Journalisten ein. Aber sogar die Besten sind wohl nicht vor Fehlschüssen gefeit. Daran musste ich denken als ich das hier las:

Es sind die PegidistInnen und die Maskulinisten, die Identitären, Reichsdeutschen und Antifeministen, die „Das wird man doch noch mal sagen dürfen“-BürgerInnen und die Verschwörungstheoretiker, die mit Rassismus, Menschenverachtung, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Sexismus eine krude Hassblase erzeugen und im Endeffekt alle aus derselben Höhle gekrochen scheinen. Menschen in einer Stimmungs- und Meinungslage, die nur wenig verhohlen oder ganz offen geäußert ein reaktionäres Menschenbild predigen, alles was dem nicht entspricht mit Hass verfolgen und damit die Foren fluten.

Diese bizarre Vermengung vom Bemühen um Menschenrechte für Männer auf der einen und Rassismus auf der anderen Seite ist inzwischen bei vielen Journalisten unhinterfragt in ihrem Narrativ angekommen.

Im dazugehörigen Heise-Forum gab es eine Menge kluger Kommentare, die darauf auch Bezug nahmen, unter Anderem dieser hier:
„Wo hat der Feminismus eigentlich seine Immunität gekauft?“

Offenbar sehe nicht nur ich diesen Kommentar von Jürgen Kuri als Fehltritt an, sondern es gibt auch noch andere, bei Genderama gibt es als Gastbeitrag jemanden, der einen offenen Brieg an die c’t Redaktion veröffentlicht hat. 

Zuschriften dieser Art beginnen wohl traditionell mit einer Selbstoffenbarung. Ich will in diesem Fall einmal nicht darauf abheben, wie lange ich bereits c’t lese (26 Jahre), sondern auf eine mir angeborene Eigenschaft, deren aktuell politisch korrekte Bezeichnung mir leider momentan entfallen ist: Einer meiner Elternteile stammt nicht aus Deutschland, nicht einmal aus Europa, Nordamerika oder Ozeanien.

Wenig später „outet“ er sich dann als Maskulist. Wirklich sauer kann ich Jürgen Kuri nicht sein, er ist einfach auf geschickt konstruiertes Zerrbild über Männerrechtler reingefallen. So wie übrigens schon viele vor ihm, er ist also in bester Gesellschaft. Einen Unterschied sehe ich aber schon: ihm traue ich zu Fakten zu überprüfen und seine Position zu überdenken.

OT: #CampusRassismus – ein Leitfaden via @_StultaMundi

Seit einiger Zeit beobachte ich schon diesen äußerst bizarren Hashtag namens #CampusRassismus auf Twitter, und hatte bisher immer nach einer verlinkbaren Zusammenfassung gesucht. Kurz gesagt: es ist die aktuelle SJW-Sau, die durchs Dorf getrieben wird.

Die habe ich jetzt gefunden, und zwar hat _StultaMundi sich in einem Storify namens #CampusRassismus Ein Leitfaden die Mühe gemacht um das mal verständlich zusammenzufassen.

Sagte ich verständlich? Naja, auf jeden Fall ist es jetzt einzusehen, warum das Bizarrometer bei Beobachtern dieses Hashtags derzeit massiv Überstunden macht.

Impressionen vom 18.12.2015: Jungen sind gleich Ratten | Gesinnungsdatenbank für Gender-Kritiker

1) Die Gründerin von PETA USA hat „spannende“ Aussagen auf Lager (Achtung, Link geht zu PETA):

Ingrid Newkirk, Gründerin von PETA USA, sagte: „Wenn es um Schmerz, Liebe, Freude, Einsamkeit und Angst geht, ist eine Ratte gleich einem Schwein, einem Hund, einem Jungen. Jeder von ihnen schätzt sein Leben und kämpft dafür.“

An der Stelle wage ich einfach mal die steile These, dass ein Schwein oder ein Hund im Gegensatz zu einem Jungen keine Ahnung davon hat was für ein Schmerz es sein kann mit einer Ratte verglichen zu werden.

(Pastebin; Screenshot)

2) Die links-marxistische Tageszeitung junge Welt (jW) beleuchtet heute die Frage inwieweit der Staatsfeminismus dem Kapitalismus dient.
Spannende Sache, denn mit der Frage nach der Nützlichkeit des Feminismus hatte ich mich auch schon beschäftigt.

(Privatkopie des Artikels liegt mir vor)

3) Ami Horowitz hat an der Uni Yale das Experiment gewagt eine Petition zur Abschaffung des Ersten Zusatzartikels (Meinungs-, Versammlungs-, Pressefreiheit) unterschreiben zu lassen:

Da bleibt kein Auge trocken. ?

Dazu aus dem Kontext ein Zitat weil es so schön passt:

4) Geschlechterallerlei berichtet von der strukturellen Geschlechterdiskriminierung bei der Bonner Müllabführ Bonn Orange. Einmal dürft ihr raten welches Geschlecht dabei schlechter wegkommt.

Wenn ihr jetzt „Männer“ gesagt habt, dann ratet nochmal. Und wenn euer zweiter Tipp auch „Männer“ heißt, kann ich nur sagen: Zwei Mal richtig geraten!

5) Die Grünen (genauer: Die Heinrich Böll-Stiftung) planen eine Gesinnungsdatenbank aufzubauen, dieses Mal unter Anderem für Menschen, die die Gender-Ideologie ablehnen.

Ich glaube neben der NPD sollten wir ein zweites Verbotsverfahren in Betracht ziehen.

Impressionen vom 17.12.2015: Feminismus von rechts | Kuckuckskinder gesucht | #Frauendürfensowas

1) Die ZEIT berichtet über den „Feminismus von ganz rechts“. Was leider vermieden wird ist deutlich zu sagen, dass Menschen wie Alice Schwarzer ganz eindeutig rechtspopulistische Positionen vertreten.

2) Bei Max Kuckucksvater sucht eine Journalistin nach Kuckuckskindern im Alter von 18 bis 30 Jahren für ein Interview.

3) „Das Böse hat kein Geschlecht“, weiß die NZZ.

Beate Zschäpe, Hasna Aït Boulahcen – sobald Frauen kriminell werden, entfaltet sich in den Medien eine tückische Art von Sexismus. Das kann fatal sein.

Das zeigt wieder nur, was für ein verqueres Männer- und Frauenbild in unserer Gesellschaft vorherrscht. Zu Lasten der Männer, denen man offenbar alles zutraut.

#Frauendürfensowas

4) Auf fisch+fleisch rechnet Thomas Friedrichs mit dem Feminismus ab: „Hass, Rache und Unterdrückung. Die Stützpfeiler des Feminismus„.

Der moderne Feminismus basiert nicht auf dem Gedanken von Gleichberechtigung, der moderne Feminismus basiert auf Hass. Auf den Hass gegen Männer, auf den Hass gegen das „Patriarchat“, auf den Hass gegen privilegierte Menschen und den Hass gegen Frauen die keine Feministen sind.

5) Der Geschlechterkrieg erzeugt mal wieder seltsame Blüten. Und ich weiß nicht ob dieser Aufkleber anklagend-warnend gemeint ist oder eine tatsächliche wirre Forderung nach Geschlechtertrennung darstellt:

6) „Wo hat der Feminismus eigentlich seine Immunität gekauft?„, fragt ein Kommentator auf Heise Online im Themenforum zu „Hate Speech“.

Man braucht nur einmal etwas gegen Feminismus zu sagen, dann ist man gleich Nazi, Pegida, Sexist, Frauenhasser und Antisemit in Personalunion und schläft natürlich unterm Hitlerkonterfei in der Hakenkreuzbettwäsche, oder so.

(…)

Hatespeech ist es nur, wenn es nicht in mein Dogma passt. Wenn die Feministin und Hatespeech-Expertin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Julia Schramm twittert: „Bomber-Harris Flächenbrand, Deutschland wieder Ackerland“ und „Deutschland darf getötet werden“ und Menschen mit nur leicht gegenteiliger Meinung als „Arschlöcher“ und „Wichser“ bezeichnet, ist das natürlich kein Hass.

Der Kommentar ist in seiner Gänze lesenswert, daher habe ich ihn mal in ein Pastebin für längere Zeit gesichert.

7) Es gibt gute Neuigkeiten im Fall der 72-jährigen Stalkerin die einen Pfarrer belästigt, darüber hatte ich neulich schon berichtet (2). Naja, gute Neuigkeiten für die Stalkerin, denn sie ist freigesprochen worden.

Obwohl sie einem Priester aus dem Sauerland jahrelang nachstellte, ist eine 72-jährige Rentnerin vom Landgericht Arnsberg nun freigesprochen worden. In dem Berufungsprozess entschied das Gericht, die Frau sei schuldunfähig. Eine erstinstanzliche Verurteilung zu 14 Monaten Haft wurde aufgehoben.

So einfach geht das hierzulande. Natürlich nur wenn man eine Frau ist. Für Männer gelten bekanntlich ganz andere Gesetze.

Hammerschmidt erduldet die Situation vordergründig gefasst, doch Ärzte führen seine gesundheitlichen Probleme auf den Stress durch das Stalking zurück. „Ich weiß ja nie, wann sie zuschlägt“, sagte er vergangene Woche. Auf dem Weg zur Kirche oder zum Friedhof werde er immer wieder mit eindeutigen sexuellen Angeboten überrascht. „Aber man entwickelt im Laufe der Jahre Überlebensstrategien.“

Klarer Fall: #Frauendürfensowas. Dass dabei der Mann vor die Hunde geht – Nebensache.

Impressionen vom 14.12.2015

1) In Saudi-Arabien durften am Samstag zum ersten Mal in der Geschichte Frauen aktiv und passiv wählen.

Gleich vier Frauen sind in die Regionalparlamente gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch!

2) Paul Elam hat eine düstere Zukunftsvision aufgeschnappt. Ein Zeitreisender kommt in die Zukunft, und findet: #Equality

Unbedingt bis ganz zum Ende anschauen. Sehr brutal. ?

3) Es gibt ja Menschen, die sich permanent Gedanken darüber machen, wie die Kunstform der Computerspiele politisch korrekter gestaltet werden kann. Hier ein Highlight:

Ich sehe es schon vor mir: im nächsten „Wolfenstein“ wird Hitler eine schwarze, lesbische Muslima sein. Und es wird gut sein.

4) Die ersten Videos vom Gender Kongress im November sind online, hier der Vortrag von Monika Ebeling:

5) Milosz Matuschek hat in der Neuen Züricher Zeitung einen bemerkenswerten Kommentar zur Beschneidungsgesetzgebung in Deutschland verfasst.

Das antastbare Geschlecht, titelt Matuschek, und geht dabei auf die Kluft zwischen §1631d BGB und §226a StGB ein.

(…) zeigte jedoch deutlich, wie ungleich die Sympathien des Gesetzgebers verteilt sind. Es gibt wohl keinen Fall, wo sich der Genderbias deutlicher manifestiert als hier. Das Geschlecht eines Kindes entscheidet darüber, ob ein und dieselbe Handlung als verschärft strafwürdig oder als dem Kindeswohl dienend eingeordnet wird.

Bemerkenswert ist, dass diese Debatte in einer Schweizer Zeitung stattfindet und nicht in Deutschland.

6) Noch ein Tabu: Männer mit Brustkrebs.

Männlich, 50, Brustkrebs

Als Paul Schmitz den Knoten entdeckt, hält er ihn für einen Mückenstich. Doch es ist Krebs. Seine Therapie quält ihn auch psychisch: Er ist der Mann mit dem Frauenleiden.

Sowas gibt es doch gar nicht. Oder doch? Die Details im Artikel lassen auf jeden Fall tief blicken.

Dienstag, 30. Juli, Wartezimmer Strahleninstitut. Paul Schmitz hat schnell einen Termin bekommen. „Frau Schmitz, bitte“, kommt es aus dem Lautsprecher. Herr Schmitz bleibt sitzen. Gibt bestimmt noch jemanden hier, der so heißt. Schmitz, so heißt jeder Zweite. Alle bleiben sitzen. Frau Schmitz also. Er steht auf, denn sonst macht es ja niemand, und als er aus dem Warteraum tritt, guckt die Sprechstundenhilfe hoch und fragt: „Und wo ist Ihre Frau?“

(…)

Schmitz muss operiert werden. Die linke Brust wollen sie amputieren. Amputieren. Die Brust. Das muss er doch träumen. Die rechte Brust soll abgeflacht werden, damit die Unterschiede nicht so auffallen. Haben Männer Brustkrebs, so wird es Schmitz erklärt, dann versuchen die Ärzte erst gar nicht, die Brust zu erhalten. Das wird nur bei Frauen gemacht.

An alles wird beim Thema Brustkrebs gedacht: so lange die Patienten weiblich sind. Auch unter den Ärzten fühlt sich niemand für den Mann zuständig.

7) Bei Alles Evolution geht es heute in der Reihe „Vereine für Männerrechte“ um eine Vorstellung von MANNdat e.V.

8) Zum Schluss noch eine Karikatur zum Thema „Safe Spaces“ am Campus.

 

Impressionen vom 12.12.2015: Penisrettung | 3 Jahre legale Genitalverstümmelung

1) Die Berufsfeuerwehr in Osnabrück trainiert in einem Spezialeinsatz die Rettung von gefährdeten Penissen. Dort geht es mit einem Mini-Trennschleifer einem Penisring an den Kragen. Natürlich ohne die empfindliche Würstchenhaut zu beschädigen:

Feuerwehr in Osnabrück übt Penisring-Einsatz | NDR.de – Nachrichten – Niedersachsen – Osnabrück/Emsland

Dafür ein ausdrückliches Daumen hoch! ?

2) In NRW wird ein Pfarrer von einer stalkenden Seniorin sexuell belästigt. Diverse Verfügungen und Urteile halten die Frau jedoch nicht ab. Für das Opfer bedeutet das:

Nach Lage der Dinge wird sich der Pfarrer damit abfinden müssen, die Stalkerin weiter zu ertragen.

Und warum ist das so?

Und auch wegen Exhibitionismus konnte sie nicht belangt werden, weil laut Strafgesetzbuch nur Männer als exhibitionistische Täter in Frage kommen.

Mit anderen Worten: wegen sexistischer Gesetze wird das Opfer im Stich gelassen und die Täterin darf vorerst einfach weitermachen. Ein Mann wäre schon längst rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.

3) Helena Weiss blickt im Freitag zurück auf drei Jahre Beschneidungsgesetz. Und zwar mit nicht zu leugnenden Fakten:

Die Amputation der Vorhaut bringt einen Verlust von 20.000 Nervenenden und eine Verhornung der Eichel mit sich. Männer, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden, berichten von einem Gefühlsverlust von 50-90 Prozent. Umfassende medizinische Gutachten warnen vor dem irreversiblen Schaden.

Eine Beschneidung wird schlimmer erlebt als sexueller Missbrauch. Die körperlichen Folgen mehren zugleich die psychischen.
Die halbe Welt kämpft vereint gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Was ist mit den Jungen?
Wo bleibt die Gleichberechtigung? FGM wird geächtet, weil es die Sexualität der Frau beschädigt. Genau wie die Beschneidung beim Mann.

Das alles ist natürlich für unsere Politik kein Grund die sexistische Gesetzgebung zu überdenken.

4) Langsam geht das Jahr zu Ende, und es beginnt die Zeit der Rückblicke 2015.

Und die Liste ist wirklich großartigst. ?

 

Impressionen vom 11.12.2015: Düsseldorfer Tabelle | Zschäpe das Opfer | Wehrpflicht USA

1) Eine neue Düsseldorfer Tabelle gilt ab nächstem Jahr. Pikant dabei: der Mindestunterhalt steigt schneller als der Mindestlohn.

2) Für die Akten: Auch Beate Zschäpe versucht es mit der „Frauen sind Opfer, Männer sind Täter“-Nummer.
Und warum sollte sie es auch nicht tun. Schließlich ist dieses Narrativ äußerst erfolgreich, gerade unter Feministinnen, die Chance auf Erfolg ist also gar nicht mal so schlecht.

Natürlich sehen das die Feministinnen mal GANZ anders.

Komisch. In meinem Weltbild ist das eher typisch für Feministinnen. Ich denke Anne Wizorek ist eher eifersüchtig, weil hier eine Rechtsextreme das typisch feministische Weltbild für sich kapern will.

3) Lulu, die Frau die öffentlich erklärt hat, dass sie keine Feministin mehr sein will ist die große Aufmerksamkeit über ihren Blogbeitrag ein bisschen unangenehm geworden. Und zwar weil sie nicht als eine der „Anti-Feministen“ dastehen will.

Das bin ich aber nicht. Weder das eine noch das andere. Einfach die bemüht rational denkende Mitte, die daran glaubt, dass man für alle Benachteiligten und Diskriminierten kämpfen sollte.

Ehrlich gesagt kann ich das nachvollziehen. Erstens kann ich verstehen, dass der Beitrag so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn die beinahe schon Sehnsucht nach Frauen die sich eeeendlich vom männerhassenden Krawallfeminismus gründlich distanzieren ist ungeheuer groß.
Zweitens verstehe ich, dass sie sich nicht vereinnahmen lassen will. Denn eine Meinung kann man auch haben ohne sich einer wie auch immer gearteten „Seite“ zugehörig fühlen zu müssen.

4) Eine Perle gefunden bei Alles Evolution:
Gender Pay Gap vs. Gender Work Gap – Frauen bekommen im Schnitt 6 Tage Lohn im Jahr ohne zu arbeiten!!!111

5) Die Frage, warum denn eigentlich in den USA nur Männer zur Wehrpflicht registriert werden und nicht Frauen beschäftigt jetzt das zuständige US-Berufungsgericht.

Immerhin – ist ja erst 2015, und „schon“ beschäftigt man sich in den USA mit so einer ganz offensichtlichen Fragestellung.

Auf die Ausweitung von Artikel 12a Grundgesetz (Wehrpflicht) auf Frauen wird man in Deutschland wohl bis in alle Ewigkeit warten dürfen.

Übrigens hat diese ganze Geschichte einen klar frauenfeindlich-sexistischen Spin: Frauen sollen Soldatinnen sein können und Menschen töten können. Aber Frauen sollen nicht zur Verantwortung gezwungen werden, Pflichten zu übernehmen wie jeder Mann auch.

6) Neues aus der Reihe: WIR sind KEINE Feminazis!!!!11

Great video! White dudes, especially those running around with unchecked privileges, are advocating for „free speech“ and then take up the entire platform for themselves. Soon we will compel them to share the platform, historically, not just when they find it convenient. „Free speech“ is the most corrupt concept of Western „civilization“ and will be abolished as soon as the Progressive Awakening comes around.

Wenn erst einmal die feministische Revolution da ist, wird freie Meinungsäußerung abgeschafft.

Was ich immer sage: Satire ist in diesen Tagen unmöglich geworden.

7) Eine Frau ist so „genervt“ davon, dass sie in Chats einer Dating-App Bilder von Penissen geschickt bekommt, dass sie kurzerhand „den Spieß umdreht“ und schickt das Bild einer Vagina (noch nicht mal ihrer eigenen).
Das „Problem“: die Männer waren wider erwarten durch die Bank weg begeistert. ?
Und warum sollte auch eine Frau, die sich offen für Sex zeigt nicht etwas schönes sein?!

Impressionen vom 09.12.2015: Red Pill Gamers | Pädosexuelle Grüne | Sexistische Werbung

1) Alles Evolution zeigt uns, wie man Geschlechterunterschiede mit statistischen Tricks verschwinden lassen kann.

2) Der Sexismusbeauftragte beschäftigt sich mit der Frage, wie 0,0005% der Männer in Deutschland einen „Herrschaftsanspruch“ über Frauen ausmachen können.

Nach Aussage des »Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)« besetzen Männer 1105 Führungspositionen. Wow! immerhin schon 0,003% der gesamtdeutschen Männlichkeit. Dagegen stellen 445 Frauen in solchen Positionen das Patriarchat schon deutlicher in Frage, als bei den Vorständen der DAX-Unternehmen.
(…)
Klingt es wirklich nach Unterdrückung DER Frauen durch DIE Männer, wenn 0,003% der Männer in Führungspositionen 0,001% der Frauen gegenübersitzen?
Wie manifestieren bitte die übrigen 99,996% das Patriarchat?

3) Lucas Schoppe setzt sich mit dem massiven Sumpf an sexueller Gewalt an Kindern auseinander bei den Grünen auseinander, der bis in die 90er Jahre hineinreicht.

[Der Bericht] machte – vielleicht gegen die Absicht der Autoren – deutlich, dass die grüne Unterstützung für sexuelle Gewalt gegen Kinder nicht einfach auf naiver Solidarität mit einer pädosexuellen Randgruppe beruhte, sondern auf politischen Kalkülen und auf einer fehlenden Empathie für Jungen.
(…)
Die Grünen haben, als Partei, Jungen regelrecht geopfert – und dies nicht aus allzu naiver Güte, sondern aus egoistischem und politischem Kalkül, verbunden mit einer erstaunlich stabilen Verweigerung der Empathie mit männlichen Kindern.

Was Pädosexuelle als emanzipatorische Auseinandersetzung mit dem Sexualstrafrecht verkauften, war tatsächlich ein Versuch, die eigenen Verbrechen an Kindern zu legalisieren und institutionelle Unterstützung für sie zu finden.

Dieser Bericht blickt in die finsteren Abgründe der Grünen. Denn offenbar war man dort nicht nur naiv, sondern hat Pädosexualität klar gefördert und Strukturen geliefert sowie im Zweifelsfall ganz bewusst in die andere Richtung gesehen.

Feministinnen in der Partei kalkulierten, dass ein offenes Interesse an den Verbrechen, die Jungen angetan wurden, die Konzentration von den Belangen der Mädchen und Frauen ablenken würde. Geschlechterklischees wie das von der Herrschaft des heterosexuellen Mannes verbauten zudem den Blick für die Täterschaft von homosexuellen Männern und von Frauen, und sie blockierten die Empathie mit den vergewaltigten Jungen.

Genau das meinte ich übrigens auch mit „neuen reaktionären Geschlechterklischees“.

4) Die Doku „The Red Pill“  ist seit einiger Zeit fertig finanziert, bin ich heute über die Podcastseite „Red Pill Gamers“ gestolpert. Sieht noch recht unfertig aus, aber mal schauen was da noch kommt.

5) Martin Daubney (Kolumnist @TelegraphMen) unterhält uns mit einem Werbequiz. Jeweils eine der Werbungen hat großen Protest ausgelöst, die jeweils andere Werbung gar nicht.

Klarer Fall, oder?