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Mecklenburg Vorpommern: Männer haben kein Recht auf Gleichberechtigung

Männer haben kein Recht auf Gleichberechtigung.

Das wenigstens hat das Landesverfassungsgericht Mecklenburg Vorpommern festgestellt als ein Mann geklagt hat der sich auf eine Stelle bewerben wollte für die laut Gesetz nur Frauen infrage kommen sollen.

Männer dürfen in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin weder als Gleichstellungsbeauftragte kandidieren, noch eine Gleichstellungsbeauftragte wählen. Das sei verfassungskonform, entschied das Landesverfassungsgericht (LVerfG) in Greifswald.

Auf gut deutsch: Männer haben es hinzunehmen dass sie weniger Rechte genießen als Frauen.

Fefe kommentiert das so:

Wisst ihr, was ich mich immer frage? Wieso die Ossis AfD wählen! Diese Steinzeit-Rhetorik immer von wegen Political Correctness sei zu weit gegangen und die Gender-Ideologie bedrohe Männerrechte! Nicht nachvollziehbar! Die müssen alle doof sein, die Ossis, die AfD gewählt haben. Das wird es sein.

Und ich frage mich:
Welchen Teil ihres Jobs führt eine Gleichstellungsbeauftragte mit ihren Geschlechtsteilen aus, dass sie zwingend eine Frau sein muss?

Und ja, bei den katholischen Geistlichen stellt sich mir dieselbe Frage, wobei die ja inzwischen beantwortet scheint.

Edit:
Ich werde gerade darauf hingewiesen dass Männer ja nicht nur gewählt werden können, sondern auch nicht mitwählen dürfen. Offenbar ist für die aktive Wahlteilnahme auch eine Vagina nötig.

Männer und Frauen wären gleichberechtigt

CC BY SA 2.0 János Balázs

 

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Diese Idee haben uns die Verfasser des deutschen Grundgesetzes im Jahre 1949 mit auf den Weg gegeben. Der Wortlaut wurde seitdem nur leicht verändert.

Aus rechtlicher Sicht soll das Geschlecht grundsätzlich kein Grund für eine Ungleichbehandlung sein. Das ist die Grundidee hinter dem zweiten Absatz von Artikel 3 Grundgesetz.

Männer und Frauen wären gleichberechtigt, wenn dieser Artikel doch nur Bestand hätte.

Doch tatsächlich sieht es anders aus. In Deutschland, in unseren Nachbarländern, in ganz Europa. Ich möchte mich hier auf Deutschland beschränken, denn damit gibt es schon genug zu tun.

Die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen hat in Deutschland Gesetzesrang. Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts ist allein schon perfide genug, wenn sie schlicht und ergreifend stattfindet. Aber schwarz auf weiß gesetzlich legitimiert muss sie für einen gerechtigkeitsliebenden Menschen noch mehr eine Provokation sein.

Die Ungleichbehandlung von Männern gegenüber Frauen findet statt in Gerichtsurteilen, in Verordnungen und in Gesetzen.
Ja: die Ungerechtbehandlung von Männern im Vergleich zu Frauen hat sogar Verfassungsrang. Und um das Thema wird es mir in Zukunft gehen.

Männer und Frauen wären gleichberechtigt.