DIE ZEIT berichtet über „Das geschwächte Geschlecht“

In der aktuellen Ausgabe der ZEIT berichten Elisabeth Raether und Tanja Stelzer über die „Not am Mann“.
(Update: inzwischen ist der Artikel online verfügbar)
Ausgerechnet zwei Frauen schreiben über das Männerthema – kann das gut gehen? Warum lässt man männliche Journalisten nicht dieses Feld bearbeiten?

Vorab: das Dossier in der aktuellen ZEIT bringt viele Fakten, ist sehr gut, zieht aber wenige notwendige Schlüsse, und endet mit einem grandiosen Fauxpas. Ganz vergessen werden im Artikel die Ungerechtigkeiten,  mit denen Männer vor dem Gesetz zu kämpfen haben.

Zunächst erschlagen uns die Autorinnen mit einer großen Menge an Fakten. Das ist vielleicht sogar nötig für all die Menschen, die bisher immer noch dachten, dass es „Männer ja eh besser haben“. Damit ist nach den ersten eineinhalb Seiten aufgeräumt. Und zwar gründlich aufgeräumt.

Denn wen die Tatsache kalt lässt, dass bereits 12-jährige Jungen eine drei Mal höhere Selbstmordrate haben als gleichaltrige Mädchen, dem ist nicht zu helfen.
Die meisten Gewaltopfer sind Männer (zwei von dreien), die meisten Obdachlosen (drei von vier), Männer sind in ein enges Rollenkorsett gezwungen, wenigstens so lange sie nicht schwul sind.

Mit dem Willen zum Aufbrechen der „klassischen“ Rollen für die Männer ist es laut den Autorinnen sogar bei Frauen noch deutlich schlechter gestellt als bei Männern.

Das Rollenmodell »Sie arbeitet, er bleibt zu Hause« ist nur für wenige akzeptabel – am wenigsten für Frauen: Männer halten es zu 13 Prozent für vorstellbar, Frauen nur zu neun Prozent, wie eine Allensbach-Studie kürzlich zeigte. Nur wenige Frauen binden sich an einen Mann, der einen geringeren Bildungsgrad hat, ihr also womöglich keine finanzielle Sicherheit bieten kann. Während Männer mit einem höheren Bildungsabschluss zu 30 Prozent »nach unten« heiraten, tun das nur neun Prozent der Frauen.

Konsequenzen zieht der Artikel daraus leider nicht. Obwohl es nötig wäre: Gleichberechtigung und neue Rollenmodelle für Männer scheitern nämlich offenbar noch stärker an Frauen als an Männern. Es schadet nicht, das zu thematisieren. Wollen Frauen den „neuen Mann“? Die meisten wollen ihn nicht.

Selbst moderne, emanzipierte Frauen reagieren manchmal verschreckt, wenn ihr Mann wirklich einmal Schwäche zeigt. Therapeuten berichten, dass Frauen erst von ihrem Mann einfordern, Gefühle zu zeigen – und ihn genau dann verlassen, wenn er negative Gefühle, beispielsweise Depressionen, eingesteht. So haben diese Frauen sich das mit der Partnerschaft auf Augenhöhe dann nämlich doch nicht vorgestellt.

Männer sollen in den Augen von Frauen Gefühle zeigen – aber bitte nicht zu viel. Ist „Partnerschaft auf Augenhöhe“  also nur drin, so lange Männer tapfer aufrecht stehen und  erfolgreich sind?

Trotzdem geht der Artikel die typisch männlichen Probleme direkt an:

Viele der spezifisch männlichen Probleme werden gar nicht als männliche Probleme wahrgenommen, sondern als allgemein soziale: Obdachlosigkeit, Suizid, Burn-out, Gewalt, Schulversagen, Alkoholabhängigkeit. Die alten Vorstellungen von Mann und Frau haben sich in die Gegenwart gerettet, und sie besagen: Die Frau ist passiv, sie wurde erst unterdrückt, dann befreit und schließlich gefördert; der Mann aber gilt als aktiv. Er ist für sein Glück und Unglück selbst verantwortlich.
(…)
Die übliche Deutung dieser Ungleichheit [bei Schülern] lautet: Selbst schuld, diese Halbstarken. Ein junger Mann braucht unser Mitleid nicht.

Männer sind Täter, Frauen sind Opfer. Das Vorurteil, Männer bräuchten Hilfe nicht – oder schlimmer – sie hätten sie nicht verdient ist kein Relikt das die Gesellschaft hinter sich gelassen hat.
Nein, es ist ein gelebtes, ein aktuelles Vorurteil, an dem noch immer viele  Männer zerrieben werden.

Man könnte folgende These wagen: Brächten sich viel mehr Frauen um als Männer – es gäbe Kampagnen, Forschungs- und Präventionsprogramme.
Für Jungen und Männer gibt es: nichts. Ihre spezifischen Probleme bleiben im toten Winkel der gesellschaftlichen Debatte. Weil beide Geschlechter es nicht anders wollen. In einer Zeit, in der es psychologische Hilfsangebote für aggressive Hunde gibt, werden psychische Probleme von Männern kaum ernst genommen.

Das bringt es tatsächlich auf den Punkt. Und hier zeigt sich auch der gewaltige Unterschied zur Frauenbewegung in den 70er Jahre. Denn welche moderne Frau hätte damals bestritten, dass Frauenrechte Aufholbedarf haben, und dass sich etwas tun muss?

Dass Männer eine Rechtevertretung brauchen ist eine Idee, die für die meisten Männer unerträglich ist. Sie leugnen schlicht ihre steigende Machtlosigkeit gegenüber den Verhältnissen.
Ironischerweise ist diese Vorstellung etwas, das sowohl „Machos“ als auch männliche Feministen eint.

Die Krise des Mannes wird nicht einfach nur übersehen. Die These, dass Männer Hilfe brauchen, wird schlicht bekämpft. Sie passt nicht in unser Bild von Frauen und Männern. Sie macht die Diskussion über Macht und Gerechtigkeit noch komplizierter, als sie schon ist. Denn natürlich gibt es sexuelle Gewalt gegen Frauen, natürlich gibt es den Gender Pay Gap, die Geschlechterdifferenz beim Verdienst von Männern und Frauen.
Deshalb werden Autoren und Experten, die sich mit spezifisch männlichen Problemen befassen, als Revanchisten und Antifeministen angesehen. Sie werden ähnlich wahrgenommen wie die Frauen, die sich in den siebziger Jahren mit Frauenfragen beschäftigten: als Menschen mit persönlichen Problemen, Frustrierte, die mit dem anderen Geschlecht nicht zurechtkommen
und die Schuld dafür der Gesellschaft geben. Über den Soziologen Walter Hollstein, der der Politik vorwirft, sie habe das »angeblich so starke männliche Geschlecht vergessen« und »über Jahrzehnte hinweg nur Mädchen und Frauen gefördert«, stand in der FAZ mit kaum verhohlener Verachtung: »Hollstein ist von Beruf gewissermaßen Mann.«

An diesem Punkt sieht man, wie sehr die Männerrechtsbewegung noch in den Kinderschuhen steckt. Die Frauenrechtsbewegung war innerhalb eines Jahrzehnts voll da. Das ist etwas, das der Männerrechtsbewegung nicht gelingen wird, vor Allem auch deshalb weil sie so erbarmungslos und hartnäckig bekämpft wird.

Und anders als die Frauenbewegung der 70er kann eine moderne Männerbewegung wohl keine breite Hilfe vom anderen Geschlecht erwarten.

Obwohl die Autorinnen den Artikel wie folgt abschließen:

Doch welche Frau sollte sich darüber freuen,
dass der Mann, den sie liebt, fünf Jahre vor ihr
stirbt, weil er ungesund gelebt hat und nicht zum
Arzt gegangen ist?
Welche Mutter sollte sich darüber freuen, dass
ihr Sohn schlechtere Noten bekommt als ihre
Tochter?
Welche Akademikerin sollte sich über all die
Statistiken freuen, die besagen, dass hoch qualifizierte
Frauen keinen Mann finden?
(…)
Wenn es eines Tages eine Männerbewegung
gibt, die Frauen können sich freuen.

Man sieht: den Autorinnen geht es am Ende doch nur wieder um die Frauen. Ob ein Männerrechtler als Autor wohl zu dem selben Schluss gekommen wäre? Ich hoffe sehr, dass wenn es eines Tages eine breite Männerrechtsbewegung gibt, es die Männer sein werden, die sich freuen können.

31 Gedanken zu „DIE ZEIT berichtet über „Das geschwächte Geschlecht““

  1. Nachtrag:
    Ja, irgendwie zeigt es doch wieder einmal die Empathie für das andere Geschlecht durch die Frau, wenn es wieder einmal zu dem Schluss führt, dass das doch alles schlecht für die Frau sei.

    Hallo? Männer sterben früher? Jungs/Männer begehen Selbstmord? Aber das ist ja schlecht für die Frau, weil sie dann weniger Auswahl hat oder sich einen neuen Typen suchen muss…

    Aber wollen wir mal zufrieden sein, dass das, was wir schon lange predigen, endlich einmal zur Kenntnis genommen wird.

  2. Ich sehe den Schluss jetzt nicht als so übel an. Es klingt für mich eher so, als ob die Autorinnen den Leserinnen klarmachen wollten, dass es auch für sie von Vorteil ist, wenn es den Männern besser geht, und damit die übliche weibliche, feministisch angehauchte Abwehrhaltung ein wenig zu durchbrechen. Und dass es eben nicht nur wieder ein Nachteil für Frauen bedeutet, wenn zur Abwechslung mal Männer gefördert werden.
    Uns Männer müssen sie da ja nicht lang überzeugen.

    1. Ja, so übel ist er nicht. Vielleicht erkennen Frauen ja auch einfach nur, dass es an ihnen liegt, endlich diese Probleme zu akzeptieren und zu sehen, bevor sich etwas ändern kann.

      Männer die auf diese Probleme aufmerksam machen, werden ja nicht wirklich gut behandelt. Vielleicht möchten die Damen ja die anderen Damen nur auf das Boot ziehen, indem sie auf’s Boot ziehen.

      Kann sein, dass Du recht hast. Ich bin momentan halt noch etwas sauer, weil mir die letzte Zeit oft die Nazikeule begegnet ist, wenn man auf solche Probleme aufmerksam macht.

      Daher brauchen wir solche Artikel von Frauen. 🙂

      1. „Daher brauchen wir solche Artikel von Frauen.“

        Ich finde es schon ärgerlich das solche Texte scheinbar erst wenn sie von Frauen geschrieben werden auch ernst genommen werden müssen. Es geht immer darum was gut für Frauen ist. Männer werden gar nicht gefragt. War es nicht so, dass 2013 zwei Studien veröffentlich wurden. In der einen ging es darum „Was Frauen wollen“ in der anderen darum „Was Männer wollen“. Bei der ersten wurden Frauen befragt und bei der zweiten auch. Letztere müsste man daher eigentlich in „Was Männer wollen sollen“ unbenennen.

        Erst wenn es ein Problem für Frauen gibt, muss etwas getan werden:
        http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-marines-setzen-klimmzugtests-fuer-soldatinnen-aus-a-941632.html
        Genauso werden beim Militär die Anforderungen an den Haarschnitt, die Schrittlänge und die Körpergröße für Piloten für Frauen angepasst. Diese Ausnahmen für kleine langhaarige Männer wären undenkbar. Die müssen dem Anforderungprofil entsprechen.

        Meinetwegen sollen die doch überall die Anforderungen abändern, dann sollen diese aber auch für Männer gelten und das tun sie bisher nicht. Also Männer, tut was man von euch erwartet!

        1. ganz genau so ist es

          es ist aber nicht nur bei den armeen der welt so, dass für frauen eigene regeln gelten, also sie dürfen lange haare fingernägel haben, sie dürfen sich schminken, sie brauchen auch alle anderen für männer selbstverständlichen anforderungen nicht efrüllen (schrittlänge beim marschieren , exerzieren usw, anforderungen bei leistungstests usw) warum wird das dann nicht von der körpergröße unabhängig vom geschlecht gemacht, also kleine männer und frauen müssen eben weniger leisten, als große,

          bei der polizei das selbe, mindestgröße für frauen, 165cm, bei männern 170cm, macht ja auch sinn, frauen sind bei gleicher bzw geringerer körpergröße ja auch physisch stärker als männer (sarkasmus off), im endeffekt müsste es genau umgekehrt sein, weil ja männer physisch stärker als frauen sind, bei gleicher größe

          gleichzeitig werden frauen dann auch noch bei einsätzen geschont, werden aber bei allem anderen bevorzugt, auch wenn es welche gibt, bei kriegseinsätzen sind sie kaum an vorderster front zu sehen, auch bei polzeieinsätzen sitzen sie im hintergrund, wo bleibt da der ruf nach der frauenquote??

        2. Matze: „Ich finde es schon ärgerlich das solche Texte scheinbar erst wenn sie von Frauen geschrieben werden auch ernst genommen werden müssen.“

          Ja, so ist es.
          In den USA, der Mutter des heutigen Feminismus, ist es auch nicht besser.
          Das zeigt das bejubelte Buch: Men on Strike – Helen Smith

          Männer können sich aber schon wehren.

          Niemand kann Männer zum Heiraten, Kinder zeugen oder längeren Beziehungen führen zwingen.

          Wer meint er hat genug zum Leben, der kann in einer leistungsorientierten Arbeitswelt auch leicht eine Beförderung verhindern.

  3. „Die Krise des Mannes wird nicht einfach nur übersehen. Die These, dass Männer Hilfe brauchen, wird schlicht bekämpft. Sie passt nicht in unser Bild von Frauen und Männern. Sie macht die Diskussion über Macht und Gerechtigkeit noch komplizierter, als sie schon ist. Denn natürlich gibt es sexuelle Gewalt gegen Frauen, natürlich gibt es den Gender Pay Gap, die Geschlechterdifferenz beim Verdienst von Männern und Frauen.“

    den teil hätte man auch zerpflücken müssen, denn er ist schlichtweg falsch

    es gibt sexuelle gewalt gegen menschen (also männer und frauen), es gibt gewalt gegen menschen (also gegen männer und frauen, wobei hier männer mit bastand am häufigsten betroffen sind und aufgrund des geschlechts in kriegsgebieten getötet, gefoltert usw werden (srebrenica)) und den gender pay gap gibt es nicht, das hat die studie von oktober 2010 gehaltsunterschiede zwischen männern und frauen eindrucksvoll bewiesen, ich bin es leid den kampfemanzen der zeit (und der zensur bei der zeit) immer wieder diese studie mit zitaten und quellenangabe für den pdf zu erläutern, sie schreiben immer wieder den selben stuss, copy and paste scheint da vorzuherrschen, selbst nach- bzw einlesen in ein thema ist nicht – qualitätschjournalismus sieht jedenfalls anders aus – na ja mit mathe und zahlen haben es die schreiberlinginnen eben nicht, denen sind einfachste rechengänge einfach nicht vermittelbar, logisches denken bzw eine these zu hinterfragen wird im journalistikstudium wohl auch nicht gelehrt

    ein 2-zeiler beispiel
    2 gruppen einmal 100 frauen bzw 100 männer bestehen aus akademikern, die 5000€ pro monat verdienen und nichtakademikern, die 1000€ pro monat verdienen, die verteilung ist unterschiedlich 60 zu 40 bzw 40 zu 60
    5000€/m*60 + 1000€/m*40=340.000€ ->3.400€/m im schnitt
    5000€/m*40 + 1000€/m*60=260.000€ ->2.600€/m im schnitt
    die männer verdienen im schnitt also um ca 23% mehr als die frauen, sind sie deshalb benachteiligt? wohl kaum verdienen ja alle im jeweiligen beruf das selbe
    damit frauen im schnitt das selbe bekämen wie männer, müssten frauen um ca. 31% als männer verdienen, also die akademikerinnen 6.500€ im monat und die nichtakademikerinnen 1.310€
    6500€/m*40 + 1310€/m*60=338.600€ ->3.386€/m im schnitt
    an dem beispiel sieht man, was rauskommt, wenn man zwar mathematisch richtig multipliziert und addiert, aber den falschen ansatz gewählt hat und durchschnittswerte über alle arbeitnehmer bringen nun mal nichts, es werden ja nie bäcker mit bäckerinnen, bauingenieure mit bauingenieurinnen verglichen, sondern weibliche mit männlichen agstellten, beamte mit beamtinnen usw. außerdem verdienne ja auch nicht alle tischler, elektiker ärzte von münchen bis bremen, bis berlin das selbe

    die zeit ist eine einzige katastrophe und genau am journalismus bzw den journalistinnen der zeit sieht man ja, dass frauen nicht benachteiligt werden, da können frauen (journalistinnen in ihren beiträgen und kommentatorinnen dieser texte) über männer herziehen, dass es einem die sprache verschlägt, im gegenzug werden fakten gelöscht, die sich gegen frauen wenden

    es ist ja auch gewalt an männern, dass sie alle gefährlichen jobs machne müssen von wegen frauen opfern sich für die gesellschaft, es sind die männer, wer verunglückt denn laufend bei bauprojekten, wer wird mitd en aufräumarbeiten bei akw-unfällen eingesetzt, wer wird auf den schlachtfeldern als kanonenfutter verheizt?? es sind männer nicht frauen

    frauen sind wie der dieb, der schreit haltet den dieb

  4. @ Peter
    „es ist ja auch gewalt an männern, dass sie alle gefährlichen jobs machne müssen“

    In Deutschland MÜSSEN Männer gar keinen Job mehr gezwungenermaßen machen! Die melden sich freiwillig.
    Also was soll das Gejammer.

    1. „In Deutschland MÜSSEN Männer gar keinen Job mehr gezwungenermaßen machen! Die melden sich freiwillig.
      Also was soll das Gejammer.“

      noch nie was von anspannung gehört was??

      bist nicht gerade gut informiert, im übrigen gibt es nicht nur deutsche männer, in vielen ländern gibt es die allgemeine wehrpflicht für männer, in der schweiz müssen männer falls sie aus gesundheitlichen gründen den wehrdienst nicht ableisten können eine strafe zahlen

      im übrigen wer baut dann häuser, brücken, straßen, eisenbahntrassen, tunnels, wer errichtet dann die ganze infrastruktur (trinkwasser, abwasser, stromversorgung usw) wer schafft die rohstoffe heran, wenn das nicht männer machen?? wer schafft den müll in die müllverbrennungsanlagen, wenn es männer nicht machen??

      in vielen bereichen werden männer im notfall zwangsverpflichtet und niemals frauen, ich frage mich was soll das gejammere der frauen, die von den errungenschaften der männer massiv profitieren??

      1. Was meinst du mit „Anspannung“ ? Da bin ich zugegeben auch nicht informiert, denn ich habe keinen Schimmer, wie „Anspannung“ der Grund für Männer sein sollte, anstrengende/gefährliche Jobs zu machen…

        Evtl. ist es ja doch eher die teilweise recht gute Bezahlung – so verglichen mit Grundschullehrer, Erzieher etc.

        1. was anspannung bedeutet??

          googlen sollte helfen

          anspannung bedeutet, dass männer zusätzliche arbeit annehmen müssen, um das geld für den unterhalt heranzuschaffen

          wenn ein mann aus gesundheitlichen gründen langsamer treten möchte ist das nicht möglich, auch kann er in dem fall nicht weiterbildungsmaßnahmen annehmen oder umschulen, um eventuell einen anderen job annehmen zu können, er muss dann im gefährlichen gesundheitsschädlichen job verbleiben udn eventuell einen zweitjob annhemen

          das ist anspannung, also nichts mit recht guter bezahlung

      2. „noch nie was von anspannung gehört was??“
        schon, aber wenn du es vorziehst nicht allgemein so verwendete Begrifflichkeiten zu benutzen, musst du dich nicht wundern, wenn du d(t)rollig rüberkommst. Erinnert mich an die Feministinnen der 80ger.

        hier mein Googleergebnis zu Anspannung:
        Webergebnisse. Definition von anspannung in TheFreeDictionary.
        Anspannung (Psychologie) – Wikipedia
        http://de.wikipedia.org/wiki/Anspannung_(Psychologie)
        Psychische Anspannung (auch: psychische Spannung) bezeichnet als
        Oberbegriff verschiedene Zustände, die mit einem Niveau der Aktivität des …
        Anspannung – Ursachen und Behandlung
        http://www.lebenshilfe-abc.de/anspannung.html
        Körperliche Anspannung ist ein normaler Bestandteil eines aktiven Lebens. Für
        den Körper schädlich ist Anspannung dann, wenn diese nicht mehr abgebaut …
        Anspannung – innere Unruhe: was dagegen tun?
        http://www.selbsthilfe-beratung.de/anspannung.html
        Hilfestellungen für den Umgang mit Anspannung und innerer Unruhe. Blitztipps,
        um rasch entspannter zu werden.
        Anspannung – Synonyme – Woxikon
        http://synonyme.woxikon.de/synonyme/anspannung.php
        ansspannung, anzpannung, aanspaannung, anspannuung, ansppannung,
        anspannungg, anspanung, annspannnnunng, amspammumg, anspannnug, …
        Duden | Anspannung | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition …
        http://www.duden.de/rechtschreibung/Anspannung
        Definition, Rechtschreibung, Synonyme und Grammatik von ‚Anspannung‘ auf
        Duden online nachschlagen. Wörterbuch der deutschen Sprache.
        Anspannung – Wiktionary
        http://de.wiktionary.org/wiki/Anspannung
        [1] Der Bundestrainer, dem schon 35 Stunden vor dem Anpfiff bei seinen letzten
        Ausführungen die Anspannung anzumerken war, verlangt darum vom eigenen …
        Die Anspannung wegatmen – Bewusstes Luftholen baut Stress ab …
        http://web.de/magazine/gesundheit/psychologie/17893212-anspa
        27. Sept. 2013 … Erst mal tief Luft holen – das hilft, in stressigen Momenten einen klaren Kopf zu
        bewahren. Und es lässt sich auch systematisch nutzen: Wer auf …
        Anspannung – Deutsches Wörterbuch / German Dictionary
        http://de.thefreedictionary.com/Anspannung
        Anspannung – definition Anspannung übersetzung Anspannung Wörterbuch.
        Uebersetzung von Anspannung uebersetzen. Aussprache von Anspannung …
        Anspannung – Französisch-Übersetzung – bab.la Deutsch …
        http://de.bab.la/woerterbuch/deutsch-franzoesisch/anspannung
        Übersetzung für ‚Anspannung‘ im kostenlosen Deutsch-Französisch Wörterbuch
        und viele weitere Französisch-Übersetzungen.
        Anspannung – PokéWiki
        http://www.pokewiki.de/Anspannung
        17. Nov. 2013 … Anspannung. Aus PokéWiki. Wechseln zu: Navigation, Suche. Anspannung. ja
        きんちょうかん (Kinchōkan)en Unnerve. Spiele. SWS2W2XY.

    2. Auch zur Bundeswehr wird neuerdings niemand mehr gezwungen. Wer ist daran „schuld“, dass Männer dreckige, schwere und gefährliche Jobs machen, gar in den Krieg ziehen? Stehen da irgendwo Frauen mit Peitsche und drohen mit Gefahr für Leib und Leben, wenn Mann nicht pariert?

      Was nicht heißt, dass es nicht genug Ungerechtigkeiten gäbe, gegen die sich eine Männerbewegung einsetzen sollte – aber bei manchen Punkten auf der Liste der Vorwürfe bleibt mir echt die Spucke weg!

      1. Daselbe könnte man doch auch von Hausfrauen sagen und dem ewig gestrigen die werden vom Mann unterdrückt. Lächerliches Argument. vielleicht sollten wir anfangen maenner zu fördern damit sie nicht in solch widrigen umständen arbeiten muessen und teilweise schneller sterben. bei prostituierten war das GEJAMMER ja sehr weit zu hören bis zur Emma. SIE KOTZEN M)CH AN. GEHIRNGEASCHEN UND IGNORANT:.

        1. „Daselbe könnte man doch auch von Hausfrauen sagen und dem ewig gestrigen die werden vom Mann unterdrückt“

          EXAKT! Und es ist ja konsequenterweise ein Hauptargument unserer Masku/Männerbewegung, dass das falsch ist und nur eine „persönliche Lebensstil-Wahl“ – keinesfalls irgend ein patriarchalischer Zwang!

          Man muss dann schon gleiche Bewertungen auf alle Geschlechter anwenden, ansonsten wird mann unglaubwürdig.

      2. „Auch zur Bundeswehr wird neuerdings niemand mehr gezwungen“
        Das kann sich jederzeit wieder ändern und gilt nicht für viele andere Länder. Wo bleibt der Protest der Frauen gegen diese nicht wegzudiskutierende größtmögliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, die im Ernstfall mit dem Tod enden kann? Es gibt sie nicht. Jeder darf sich fragen, warum, die Antwort ist offensichtlich.

        1. Sorry, aber sollen deutsche Frauen gegen die Diskriminierung von Männern in fremden Ländern protestieren?
          Ist das nicht eher die Aufgabe betroffener Männer?

          Mal im Ernst. Eure Statements kommen mir ein bisschen vor, als wolltet Ihr, dass Mutti die Welt rettet…

          1. Es gibt Menschen, die es als ihre Aufgabe ansehen, gegen jede mögliche Art von Diskriminierung von Frauen in anderen Ländern zu demonstrieren.

            Wie viel das bringen mag wenn in Deutschland gegen die Diskriminierung von Frauen z.B. in Saudi-Arabien protestiert wird, steht dabei natürlich immer auf einem anderen Blatt, ist aber auch nicht das Thema.

            Nur: wenn dieselben Menschen gegen die Diskriminierung von Frauen protestieren, aber die Diskriminierung von Männern ignorieren oder gar leugnen, dann pflegen sie ein sexistisches Weltbild.

            Deswegen, ja: wer sich gegen sexistische Diskriminierung stellt, und dabei die Hälfte der Menschheit vergisst, der ist unglaubwürdig.

      3. die allgemeine wehrpflich für männer ist in deutschland nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt, in weiten teilen der welt gilt sie ausschließlich für männer und in allen armeen der welt werden nur männer als kanonenfutter verheizt und das seit jahrtausenden

        wenn schon landesverteidigung, dann bitte 50 zu 50%, frauen können ja alles besser oder? von mir aus können frauen gleichberechtigt an der front sterben oder bei akw unfällen ihr leben lassen, sie profitieren ja auch von atomstrom bzw wollen ihn

        wenn frauen bei der bundeswehr sind, dann gelten andere regelungen für sie, weniger ansprüche bei leistungstests, gefährliche einsätze sowieso nicht, also gleiche anforderungen udn absolute gleichbehandlung beim haaarschnitt usw

        wer daran schuld ist, dass männer die gefährlichen jobs machen müssen, ist eben die schuld der frauen, weil sie sich davor drücken und immer fordern ich suche einen mann, der mich beschützt und verteidigen kann

        warum geht es denn so zu auf der welt wie es zugeht?? weil frauen nie genug bekommen, es kann sich nur der mann fortpflanzen, der möglichst viel geld hat, nicht der am sympatischsten ist, wie der mann zu dem geld kommt ist, ist den frauen egal, hauptsache die statussysmbole sind vorhanden, das führt dann zu kriegen, zu ausbeutung der natur, zu raffgier, zu verbrechen, zu diebstahl,

        man muss ja nur sehen, mit wem frauen ins bett steigen, ob der 40 jahre älter und schrumpelig ist, ist egal, hauptsache macht und einfluss sind vorhanden (übrigens auch eine form der prostitution)

        der bundestag unterliegt ja neuerdings einer „münteferissierung“, da regen sich deutsche medien über berlusconi auf, aber im deutschen bundestag spielt sich das selbe bei der spd ab, müntefering, schröder alle bringen ihre viel jungen s..gespielinnen in den bundestag, qualifikation liegt auf der hand

        1. „wenn frauen bei der bundeswehr sind, dann gelten andere regelungen für sie, weniger ansprüche bei leistungstests, gefährliche einsätze sowieso nicht, also gleiche anforderungen udn absolute gleichbehandlung beim haaarschnitt usw“

          Tja, dann sollten wir Männer uns darum kümmern, dass auch für uns die Leistungsansprüche gesenkt werden, wenn wir das wichtig finden (und es gibt ja durchaus große physische Unterschiede bei Männern!).

          Auf dem Bau werden 50-Kilo-Säcke Zement geschleppt – deshalb sind Bauabereiter in der Regel noch vor 50 körperlich kaputt. Frauen, die auf den Bau wollten, haben 25-Kilo-Packs verlangt – verdammt, was wäre daran falsch? Das würde auch weniger kräftigen Männern nutzen und alle entlasten!

          1. Ich denke das klassische „Kämpft doch selber für eure Rechte, Frauen machen das nicht!“-Argument steht der Gleichberechtigung im Weg.
            Außerdem ist es in meinen Augen ein Ausdruck der Hilflosigkeit.

            Es sollte doch von vorneherein eine grundsätzliche Forderung Aller sein, Männern und Frauen die gleichen Rechte zuzubilligen.

            Im konkreten Fall heißt das: normale Kriterien auch für Frauen bei der Bundeswehr. Denn darum geht es ja, dass Frauen bei der Bundeswehr nicht normal behandelt werden, sondern „wie in Watte gepackt“.
            Es ist dann auch nicht verwunderlich, wenn Frauen es dann schwer haben, als normale Soldaten anerkannt zu werden. Schließlich gelten für sie „abgeschwächte“ Kriterien.

      4. zu was niemand gezwungen wird ist hausarbeit oder wäsche waschen, wobei die wäsche wird heutzutage von der waschmaschine gewaschen

        aber wie oft höre ich das gejammer der frauen, dass sie die hausarbeit machen müssten, dass sie die wäsche waschen müssten, dass sie sich um das kind kümmern müssten (mit händen und füßen streiten sie um das sorgerecht bzw aufenthaltsbestimmungsrecht für das kind, um unterhalt zu bekommen, und nicht arbeiten zu müssen)

        ich bitte schon lange um die entsprechenden paragraphen im agb oder im strafgesetzbuch, nur bis jetzt konnte mir niemand die entsprechenden stellen zeigen oder zitieren, wo steht, dass frauen die wäsche waschen müssten oder die ausarbeit zu erledigen hätten

        ich kann ihnen aber genügend stellen zeigen wo männer vom staat gezwungen werden frondienste für frauen zu leisten

        und der kollektivvertrag gilt geschlechtsunabhängig für frauen und männer, trotzdem wird behauptet, wider besseren wissens und logik, frauen würden weniger verdienen, ja wenn sie eben verkäuferin sind und halbtags arbeiten ist logisch, dass sie weniger verdienen, als der akademiker, der 80h die woche arbeitet, 80% der überstunden werden übrigens von männern gemacht auch bei beamten, frauen gehen lieber nach hause

        in der eu gibt es 3 länder wo frauen weniger lange arbeiten müssen als männer um in pension gehen zu können, in österreich bekommen frauen im leben im schnitt 410.000€ pension, männer 320.000€ ausbezahlt, weil frauen 5 jahre eher in pension gehen können und 5,5 jahre länger leben, sie sind daher fast doppelt so lange in pension wie männer, hinterher regen sich dann kampfemanzen von spö und grünen auf, dass frauen im schnitt weniger verdienen würden und monatlich weniger pensionsanspruch hätten wie männer, klar, wenn man ups frau weniger lange einzahlt, weil man früher in pension geht, in karrenz beim kind zu hause sitzt und doppelt so lange ansprüche an das system stellt, im übrigen mit ein grund warum frauen eben seltener in toppositionen kommen, weil sie eben zu früh in pension gehen, da arbeiten männer noch lange sitzen die frauen schon in der hängematte und in toppositionen kommt man nicht mit 30, sondern mit über 50

        in österreich sind die frauen somit auch schuld an der hälfte der staatsverschuldung, denn bei 90.000€ differenz und 2,5 millionen pensionisten, weit mehr frauen als männer kosten die frauen (90.000*1.300.000) ca. 117 milliarden €, das ist ca. die hälfte der staatsverschuldung, welche derzeit bei ca. 235 mrd € liegt

        in griechenland erben unverheiratete töchter die pensionsansprüche der väter, ein einmaliger vorgang

        1. „ich bitte schon lange um die entsprechenden paragraphen im agb oder im strafgesetzbuch, nur bis jetzt konnte mir niemand die entsprechenden stellen zeigen oder zitieren, wo steht, dass frauen die wäsche waschen müssten oder die Hausarbeit zu erledigen hätten“

          bist du so ein pubertärer Jugendlicher, der noch nicht schnallt, dass ein gemeinsamer Haushalt mit Kindern auch Hausarbeit und Hygiene braucht?

          Allein kann man natürlich lange in der dreckigen Chaos-Bude leben – es stört ja dann niemanden.,

  5. Mich kann jedenfalls niemand zwingen, mich in Anspannung zu begeben. Seit 20 Jahren arbeite ich nicht, meine Frau aber schon.
    Heißt ich erhalte Ausgleich bei der Scheidung.
    Und dank der Emanzen findet sie es auch noch gut so. Tut mir ja sehr leid, dass das nicht in euer Weltbild passt.
    @ Peter: Vor 10 Jahren durften deutsche Rentnerinnen auch noch mit 60 in Rente, wieso haben das denn die Staatsfeministen abgeschafft?

  6. „An diesem Punkt sieht man, wie sehr die Männerrechtsbewegung noch in den Kinderschuhen steckt. “

    Um so wichtiger ist eine gute Verlinkung! Habe dich deswegen auch mal in meine Blogroll aufgenommen, hatte ich bisher noch nicht geschafft

  7. „Man sieht: den Autorinnen geht es am Ende doch nur wieder um die Frauen. Ob ein Männerrechtler als Autor wohl zu dem selben Schluss gekommen wäre?“

    Diese Interpretation Ihrerseits hätte nun wirklich nicht sein müssen. Der Artikel versucht am Ende nur, Frauen für die Sache zu gewinnen – nicht, sie in den Mittelpunkt zu stellen.

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