Impressionen vom 04.12.2015 – Genderkonferenzstreaming | #SanBernadino | Schwedenfeminismus

1) Geschlechterallerlei beschäftigt sich mit einer Frage die sich mir ebenfalls schon gestellt hat, nämlich: Warum gab es vom Genderkongress neulich keinerlei Streaming? Zitiert wird Allesevolution:

Ein genderkongress, der anscheinend nicht gestreamt wurde und von dem es noch nicht mal ein youtubevideo gibt, das als potenzierer auch für das nächste mal für die Veranstaltung wirbt ist im Jahr 2015 echt reichlich schlecht.

Die Vorabberichterstattung hatte ich natürlich verfolgt und mir war reichlich früh klar, dass es da kein Streaming geben würde. Dass Leute das Fehlen eines Streamings schade finden ist nachvollziehbar, allerdings sehe ich keinen Grund auf Irgendwen mit dem Finger zu zeigen. Vor allem dann nicht, wenn es eine Frage des Engagements und/oder der Kosten ist.
Das ist ein Ding über das man nicht „motzen“ sollte, sondern einfach: nächstes Mal besser machen. Und wenn es heißt über eine Plattform x-tausend Euro zu sammeln. Ich bin auf jeden Fall mit 100 Euro dabei für einen Livestream.

2) Beim Amoklauf von San Bernadino sind die Täter einigen Beobachtern aufgefallen, allerdings haben sie lieber nichts gesagt, angeblich aus Angst vor den Social Justice Warriors

Dabei bin ich definitiv kein Fan von einer „diese Leute sehen nicht so aus als gehörten sie hier hin“-Attitüde. Wenn Menschen jedoch aus Angst etwas nicht sagen dann läuft etwas falsch.

3) Währenddessen hat ein Troll die Medien genarrt, indem er die Info gestreut hat, der San Bernadino Amoklauf hätte irgendwie mit Gamergate zu tun.

4) In Schweden gibt jedem 16-Jährigen jetzt das Buch „Why We Should All Be Feminists“.

Ich sage besser nicht woran mich das in Bezug auf die Deutsche Geschichte erinnert. Die größte Hoffnung ist wohl, dass die 16-jährigen es nicht lesen werden.

5) Irland verbietet LGBT Diskriminierung (Lesbian Gay Bisexual Transgender), was wohl vor Allem für Kirchen Auswirkungen hat. In Deutschland ist es wohl tatsächlich für Kirchliche Träger erlaubt, Homosexuelle ohne Angabe von Gründen zu entlassen.

Außerdem gibt es in Irland freie Geschlechtswahl, etwas das in Deutschland schon wegen all der Vielzahl sexistischer Gesetze und Bestimmungen unmöglich wäre. Denn bei freier Geschlechterwahl würden Frauenquoten zur Farce.

6) Eine Hormonersatztherapie mit Testosteron soll fettleibigen Männern mit Typ-2-Diabetes helfen. Testosteronmangel und Verfettung sind dabei wohl ein Teufelskreis, die zur Verschlimmerung der Diabetes führen.

7) Beim Arbeitsmarktservice Wien (AMS), einer öffentlich-rechtlichen Unternehmung vergleichbar mit einem Jobcenter, gibt es für Flüchtlinge nach Geschlechtern getrennte Kurse. Ausgerechnet die Chefin(!) verteidigt das vorgehen mit der Begründung Männer und Frauen hätten unterschiedliche Kompetenzen. Diese Art von Logik, die Kompetenz an Geschlechtsteile knüpft kenne ich sonst eher vom Vatikan.

8) Auch bei den Katholiken fragt man sich so langsam wie es eigentlich mit männlichen Opfern aussieht, wenn wieder einmal Kampagnen „gegen Gewalt gegen Frauen“ zelebriert werden.

9) Männer und Frauen ticken bei Krankheiten unterschiedlich, berichtet „Unternehmen heute“.

Bekannt ist auch der Geschlechterunterschied beim Herzinfarkt: Während in Europa jedes Jahr rund 250.000 Männer daran sterben, sind es nur 77.000 Frauen vor dem 65. Lebensjahr.

Als Vergleichswert: für 2013 wurden in Europa mit einer Zahl von 88.000 weiblichen Todesopfern an Brustkrebs gerechnet, und zwar für alle Altersklassen. (Quelle) Das sehe ich deshalb als so wichtig an, weil es breite Plakatkampagnen zum Thema Brustkrebsvorsorge gab/gibt.

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