Impressionen vom 05.12.2015: Lehrerinnen | Sexistische Modenschau | Frauenquote Schweiz

1) Zu Zeiten der NS-Diktatur wurden homosexuelle Männer in „rosa Listen“ erfasst, schließlich landeten viele von ihnen im KZ. Die AfD in Thüringen hat im Parlament die Anfrage nach der genauen Zahl der Homo-, Bi- und Transsexuellen gestellt. Genau deshalb gibt es das Prinzip der Datensparsamkeit. Weil es einfach Daten gibt, die Niemand wissen muss.

2) In NRW ist die Primarstufe (Grundschule) zu 90% weiblich besetzt, und auch an Gymnasien sind Frauen deutlich in der Überzahl. An der Stelle wäre eine Quote tatsächlich mal sinnvoll, nämlich für Männer.

3) In Wien will ein Mensch eine Modenschau besuchen, wird dann aber abgewiesen. Der Grund: Der Mensch hat seine Freundin nicht dabei, und ohne weibliche Begleitung dürfen bestimmte Menschen wohl nicht überall hingehen.

„Die Dame am Eingang hat mich von oben bis unten gemustert als würde ich etwas im Schilde führen. Als sich dann noch der Sicherheitsmann eingemischt hat, bin ich gegangen.“
(…)
In der Einladung, die S. und seine Freundin per eMail erhalten haben, stand von einem Männerverbot aber nichts.

Ein solches Männerverbot wird es explizit ja auch nicht geben, es ist implizit. Wenn Männer zu so einer Veranstaltung gehen hängt ihnen automatisch der Verdacht nach sie täten das nur um sich aufzugeilen.
Ich bin sicher keine Frau würde je bei einer Modenschau für Männer abgewiesen werden.

4) Täglich grüßt das Murmeltier: Die Lohn-Lücke ist viel kleiner als gedacht, ein „Entgeltgleichheitsgesetz“ nicht nötig. Keine Überraschung, aber es gibt immer noch Menschen die das einfach leugnen.

5) Wieder einmal einer dieser üblichen Fälle:


Ein Mann wird einer Vergewaltigung falsch verdächtigt, hat zwar ein Alibi, kommt aber trotzdem erst mal 3 Monate in den Knast und verliert seinen Job und die Karrierechancen. Seine Hochzeit wird abgesagt und er muss wegen Selbstmordabsichten in psychiatrische Behandlung.

Mich erinnert sowas immer an diese finsteren Geschichten aus dem vornehmlich islamischen Raum wo jemand vergewaltigt wird, und anschließend von der Familie, dem Partner, etc. verstoßen wird. Das ist wohl das westliche Äquivalent dazu.

6) Christian von AllesEvolution berichtet über „Eindrücke, die die Männerbewegung vermeiden sollte“ die von Adrian aka Schwulemiker bezeichnet wurden.

Die Männerbewegung sollte zwei Eindrücke vermeiden:

Erstens, dass sie deshalb antifeministisch ist, weil sie keine Frau abbekommt.
Zweitens, dass sie deshalb antifeministisch sind, weil ihnen eine Frau/Ehefrau übel mitgespielt hat.

Meiner Erfahrung nach kommt so etwas nicht als „Eindrücke“ vor. Im Gegenteil, ich kenne so etwas nur als ad hominem Angriffe sobald man Männerrechtsthemen argumentiert.
In meinen Augen ist es das männerrechtsfeindliche Äquivalent zu „die Frau gehört einfach mal wieder richtig durchgefickt“. Und es sagt auch circa das selbe.

7) Lacher des Tages:
Islamisten haben an einer US-Uni das feministische Prinzip für sich entdeckt, und handeln jetzt entsprechend. Sie reden von „Safe Spaces“ und „No Plattforming“ um gegen den Vortrag einer feministischen Ex-Muslima vorzugehen und diesen aktiv zu stören.

Und der wahre Witz kommt noch: die feministische Gruppierung auf dem Campus schließt sich der Position der Islamisten an.
Imitation ist die höchste Form der Bewunderung. Da haben sich wohl echt zwei gefunden.

8) Auch in der Schweiz wird demnächst eine Frauenquote eingeführt, offenbar nach deutschem Vorbild. Karl Müller bezeichnet das als das was es ist: Diskriminierung aufgrund von Geschlecht. Folgerichtig ruft er dazu auf sich direkt an die Abgeordneten zu wenden.

9) Dazu ein passendes Fundstück: Wenn der Züricher Tages-Anzeiger eine Online-Frage zur Frauenquote stellt, dann sieht das so aus.


Man darf also entweder dafür sein oder… äh, dafür sein. Die meinen das vermutlich auch noch ernst.

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