Impressionen vom 17.12.2015: Feminismus von rechts | Kuckuckskinder gesucht | #Frauendürfensowas

1) Die ZEIT berichtet über den „Feminismus von ganz rechts“. Was leider vermieden wird ist deutlich zu sagen, dass Menschen wie Alice Schwarzer ganz eindeutig rechtspopulistische Positionen vertreten.

2) Bei Max Kuckucksvater sucht eine Journalistin nach Kuckuckskindern im Alter von 18 bis 30 Jahren für ein Interview.

3) „Das Böse hat kein Geschlecht“, weiß die NZZ.

Beate Zschäpe, Hasna Aït Boulahcen – sobald Frauen kriminell werden, entfaltet sich in den Medien eine tückische Art von Sexismus. Das kann fatal sein.

Das zeigt wieder nur, was für ein verqueres Männer- und Frauenbild in unserer Gesellschaft vorherrscht. Zu Lasten der Männer, denen man offenbar alles zutraut.

#Frauendürfensowas

4) Auf fisch+fleisch rechnet Thomas Friedrichs mit dem Feminismus ab: „Hass, Rache und Unterdrückung. Die Stützpfeiler des Feminismus„.

Der moderne Feminismus basiert nicht auf dem Gedanken von Gleichberechtigung, der moderne Feminismus basiert auf Hass. Auf den Hass gegen Männer, auf den Hass gegen das „Patriarchat“, auf den Hass gegen privilegierte Menschen und den Hass gegen Frauen die keine Feministen sind.

5) Der Geschlechterkrieg erzeugt mal wieder seltsame Blüten. Und ich weiß nicht ob dieser Aufkleber anklagend-warnend gemeint ist oder eine tatsächliche wirre Forderung nach Geschlechtertrennung darstellt:

6) „Wo hat der Feminismus eigentlich seine Immunität gekauft?„, fragt ein Kommentator auf Heise Online im Themenforum zu „Hate Speech“.

Man braucht nur einmal etwas gegen Feminismus zu sagen, dann ist man gleich Nazi, Pegida, Sexist, Frauenhasser und Antisemit in Personalunion und schläft natürlich unterm Hitlerkonterfei in der Hakenkreuzbettwäsche, oder so.

(…)

Hatespeech ist es nur, wenn es nicht in mein Dogma passt. Wenn die Feministin und Hatespeech-Expertin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Julia Schramm twittert: „Bomber-Harris Flächenbrand, Deutschland wieder Ackerland“ und „Deutschland darf getötet werden“ und Menschen mit nur leicht gegenteiliger Meinung als „Arschlöcher“ und „Wichser“ bezeichnet, ist das natürlich kein Hass.

Der Kommentar ist in seiner Gänze lesenswert, daher habe ich ihn mal in ein Pastebin für längere Zeit gesichert.

7) Es gibt gute Neuigkeiten im Fall der 72-jährigen Stalkerin die einen Pfarrer belästigt, darüber hatte ich neulich schon berichtet (2). Naja, gute Neuigkeiten für die Stalkerin, denn sie ist freigesprochen worden.

Obwohl sie einem Priester aus dem Sauerland jahrelang nachstellte, ist eine 72-jährige Rentnerin vom Landgericht Arnsberg nun freigesprochen worden. In dem Berufungsprozess entschied das Gericht, die Frau sei schuldunfähig. Eine erstinstanzliche Verurteilung zu 14 Monaten Haft wurde aufgehoben.

So einfach geht das hierzulande. Natürlich nur wenn man eine Frau ist. Für Männer gelten bekanntlich ganz andere Gesetze.

Hammerschmidt erduldet die Situation vordergründig gefasst, doch Ärzte führen seine gesundheitlichen Probleme auf den Stress durch das Stalking zurück. „Ich weiß ja nie, wann sie zuschlägt“, sagte er vergangene Woche. Auf dem Weg zur Kirche oder zum Friedhof werde er immer wieder mit eindeutigen sexuellen Angeboten überrascht. „Aber man entwickelt im Laufe der Jahre Überlebensstrategien.“

Klarer Fall: #Frauendürfensowas. Dass dabei der Mann vor die Hunde geht – Nebensache.

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