Männer und Frauen wären gleichberechtigt

CC BY SA 2.0 János Balázs

 

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Diese Idee haben uns die Verfasser des deutschen Grundgesetzes im Jahre 1949 mit auf den Weg gegeben. Der Wortlaut wurde seitdem nur leicht verändert.

Aus rechtlicher Sicht soll das Geschlecht grundsätzlich kein Grund für eine Ungleichbehandlung sein. Das ist die Grundidee hinter dem zweiten Absatz von Artikel 3 Grundgesetz.

Männer und Frauen wären gleichberechtigt, wenn dieser Artikel doch nur Bestand hätte.

Doch tatsächlich sieht es anders aus. In Deutschland, in unseren Nachbarländern, in ganz Europa. Ich möchte mich hier auf Deutschland beschränken, denn damit gibt es schon genug zu tun.

Die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen hat in Deutschland Gesetzesrang. Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts ist allein schon perfide genug, wenn sie schlicht und ergreifend stattfindet. Aber schwarz auf weiß gesetzlich legitimiert muss sie für einen gerechtigkeitsliebenden Menschen noch mehr eine Provokation sein.

Die Ungleichbehandlung von Männern gegenüber Frauen findet statt in Gerichtsurteilen, in Verordnungen und in Gesetzen.
Ja: die Ungerechtbehandlung von Männern im Vergleich zu Frauen hat sogar Verfassungsrang. Und um das Thema wird es mir in Zukunft gehen.

Männer und Frauen wären gleichberechtigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*