Impressionen vom 14.12.2015

1) In Saudi-Arabien durften am Samstag zum ersten Mal in der Geschichte Frauen aktiv und passiv wählen.

Gleich vier Frauen sind in die Regionalparlamente gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch!

2) Paul Elam hat eine düstere Zukunftsvision aufgeschnappt. Ein Zeitreisender kommt in die Zukunft, und findet: #Equality

Unbedingt bis ganz zum Ende anschauen. Sehr brutal. ?

3) Es gibt ja Menschen, die sich permanent Gedanken darüber machen, wie die Kunstform der Computerspiele politisch korrekter gestaltet werden kann. Hier ein Highlight:

Ich sehe es schon vor mir: im nächsten „Wolfenstein“ wird Hitler eine schwarze, lesbische Muslima sein. Und es wird gut sein.

4) Die ersten Videos vom Gender Kongress im November sind online, hier der Vortrag von Monika Ebeling:

5) Milosz Matuschek hat in der Neuen Züricher Zeitung einen bemerkenswerten Kommentar zur Beschneidungsgesetzgebung in Deutschland verfasst.

Das antastbare Geschlecht, titelt Matuschek, und geht dabei auf die Kluft zwischen §1631d BGB und §226a StGB ein.

(…) zeigte jedoch deutlich, wie ungleich die Sympathien des Gesetzgebers verteilt sind. Es gibt wohl keinen Fall, wo sich der Genderbias deutlicher manifestiert als hier. Das Geschlecht eines Kindes entscheidet darüber, ob ein und dieselbe Handlung als verschärft strafwürdig oder als dem Kindeswohl dienend eingeordnet wird.

Bemerkenswert ist, dass diese Debatte in einer Schweizer Zeitung stattfindet und nicht in Deutschland.

6) Noch ein Tabu: Männer mit Brustkrebs.

Männlich, 50, Brustkrebs

Als Paul Schmitz den Knoten entdeckt, hält er ihn für einen Mückenstich. Doch es ist Krebs. Seine Therapie quält ihn auch psychisch: Er ist der Mann mit dem Frauenleiden.

Sowas gibt es doch gar nicht. Oder doch? Die Details im Artikel lassen auf jeden Fall tief blicken.

Dienstag, 30. Juli, Wartezimmer Strahleninstitut. Paul Schmitz hat schnell einen Termin bekommen. „Frau Schmitz, bitte“, kommt es aus dem Lautsprecher. Herr Schmitz bleibt sitzen. Gibt bestimmt noch jemanden hier, der so heißt. Schmitz, so heißt jeder Zweite. Alle bleiben sitzen. Frau Schmitz also. Er steht auf, denn sonst macht es ja niemand, und als er aus dem Warteraum tritt, guckt die Sprechstundenhilfe hoch und fragt: „Und wo ist Ihre Frau?“

(…)

Schmitz muss operiert werden. Die linke Brust wollen sie amputieren. Amputieren. Die Brust. Das muss er doch träumen. Die rechte Brust soll abgeflacht werden, damit die Unterschiede nicht so auffallen. Haben Männer Brustkrebs, so wird es Schmitz erklärt, dann versuchen die Ärzte erst gar nicht, die Brust zu erhalten. Das wird nur bei Frauen gemacht.

An alles wird beim Thema Brustkrebs gedacht: so lange die Patienten weiblich sind. Auch unter den Ärzten fühlt sich niemand für den Mann zuständig.

7) Bei Alles Evolution geht es heute in der Reihe „Vereine für Männerrechte“ um eine Vorstellung von MANNdat e.V.

8) Zum Schluss noch eine Karikatur zum Thema „Safe Spaces“ am Campus.

 

Impressionen vom 12.12.2015: Penisrettung | 3 Jahre legale Genitalverstümmelung

1) Die Berufsfeuerwehr in Osnabrück trainiert in einem Spezialeinsatz die Rettung von gefährdeten Penissen. Dort geht es mit einem Mini-Trennschleifer einem Penisring an den Kragen. Natürlich ohne die empfindliche Würstchenhaut zu beschädigen:

Feuerwehr in Osnabrück übt Penisring-Einsatz | NDR.de – Nachrichten – Niedersachsen – Osnabrück/Emsland

Dafür ein ausdrückliches Daumen hoch! ?

2) In NRW wird ein Pfarrer von einer stalkenden Seniorin sexuell belästigt. Diverse Verfügungen und Urteile halten die Frau jedoch nicht ab. Für das Opfer bedeutet das:

Nach Lage der Dinge wird sich der Pfarrer damit abfinden müssen, die Stalkerin weiter zu ertragen.

Und warum ist das so?

Und auch wegen Exhibitionismus konnte sie nicht belangt werden, weil laut Strafgesetzbuch nur Männer als exhibitionistische Täter in Frage kommen.

Mit anderen Worten: wegen sexistischer Gesetze wird das Opfer im Stich gelassen und die Täterin darf vorerst einfach weitermachen. Ein Mann wäre schon längst rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.

3) Helena Weiss blickt im Freitag zurück auf drei Jahre Beschneidungsgesetz. Und zwar mit nicht zu leugnenden Fakten:

Die Amputation der Vorhaut bringt einen Verlust von 20.000 Nervenenden und eine Verhornung der Eichel mit sich. Männer, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden, berichten von einem Gefühlsverlust von 50-90 Prozent. Umfassende medizinische Gutachten warnen vor dem irreversiblen Schaden.

Eine Beschneidung wird schlimmer erlebt als sexueller Missbrauch. Die körperlichen Folgen mehren zugleich die psychischen.
Die halbe Welt kämpft vereint gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Was ist mit den Jungen?
Wo bleibt die Gleichberechtigung? FGM wird geächtet, weil es die Sexualität der Frau beschädigt. Genau wie die Beschneidung beim Mann.

Das alles ist natürlich für unsere Politik kein Grund die sexistische Gesetzgebung zu überdenken.

4) Langsam geht das Jahr zu Ende, und es beginnt die Zeit der Rückblicke 2015.

Und die Liste ist wirklich großartigst. ?

 

Impressionen vom 11.12.2015: Düsseldorfer Tabelle | Zschäpe das Opfer | Wehrpflicht USA

1) Eine neue Düsseldorfer Tabelle gilt ab nächstem Jahr. Pikant dabei: der Mindestunterhalt steigt schneller als der Mindestlohn.

2) Für die Akten: Auch Beate Zschäpe versucht es mit der „Frauen sind Opfer, Männer sind Täter“-Nummer.
Und warum sollte sie es auch nicht tun. Schließlich ist dieses Narrativ äußerst erfolgreich, gerade unter Feministinnen, die Chance auf Erfolg ist also gar nicht mal so schlecht.

Natürlich sehen das die Feministinnen mal GANZ anders.

Komisch. In meinem Weltbild ist das eher typisch für Feministinnen. Ich denke Anne Wizorek ist eher eifersüchtig, weil hier eine Rechtsextreme das typisch feministische Weltbild für sich kapern will.

3) Lulu, die Frau die öffentlich erklärt hat, dass sie keine Feministin mehr sein will ist die große Aufmerksamkeit über ihren Blogbeitrag ein bisschen unangenehm geworden. Und zwar weil sie nicht als eine der „Anti-Feministen“ dastehen will.

Das bin ich aber nicht. Weder das eine noch das andere. Einfach die bemüht rational denkende Mitte, die daran glaubt, dass man für alle Benachteiligten und Diskriminierten kämpfen sollte.

Ehrlich gesagt kann ich das nachvollziehen. Erstens kann ich verstehen, dass der Beitrag so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn die beinahe schon Sehnsucht nach Frauen die sich eeeendlich vom männerhassenden Krawallfeminismus gründlich distanzieren ist ungeheuer groß.
Zweitens verstehe ich, dass sie sich nicht vereinnahmen lassen will. Denn eine Meinung kann man auch haben ohne sich einer wie auch immer gearteten „Seite“ zugehörig fühlen zu müssen.

4) Eine Perle gefunden bei Alles Evolution:
Gender Pay Gap vs. Gender Work Gap – Frauen bekommen im Schnitt 6 Tage Lohn im Jahr ohne zu arbeiten!!!111

5) Die Frage, warum denn eigentlich in den USA nur Männer zur Wehrpflicht registriert werden und nicht Frauen beschäftigt jetzt das zuständige US-Berufungsgericht.

Immerhin – ist ja erst 2015, und „schon“ beschäftigt man sich in den USA mit so einer ganz offensichtlichen Fragestellung.

Auf die Ausweitung von Artikel 12a Grundgesetz (Wehrpflicht) auf Frauen wird man in Deutschland wohl bis in alle Ewigkeit warten dürfen.

Übrigens hat diese ganze Geschichte einen klar frauenfeindlich-sexistischen Spin: Frauen sollen Soldatinnen sein können und Menschen töten können. Aber Frauen sollen nicht zur Verantwortung gezwungen werden, Pflichten zu übernehmen wie jeder Mann auch.

6) Neues aus der Reihe: WIR sind KEINE Feminazis!!!!11

Great video! White dudes, especially those running around with unchecked privileges, are advocating for „free speech“ and then take up the entire platform for themselves. Soon we will compel them to share the platform, historically, not just when they find it convenient. „Free speech“ is the most corrupt concept of Western „civilization“ and will be abolished as soon as the Progressive Awakening comes around.

Wenn erst einmal die feministische Revolution da ist, wird freie Meinungsäußerung abgeschafft.

Was ich immer sage: Satire ist in diesen Tagen unmöglich geworden.

7) Eine Frau ist so „genervt“ davon, dass sie in Chats einer Dating-App Bilder von Penissen geschickt bekommt, dass sie kurzerhand „den Spieß umdreht“ und schickt das Bild einer Vagina (noch nicht mal ihrer eigenen).
Das „Problem“: die Männer waren wider erwarten durch die Bank weg begeistert. ?
Und warum sollte auch eine Frau, die sich offen für Sex zeigt nicht etwas schönes sein?!

Impressionen vom 09.12.2015: Red Pill Gamers | Pädosexuelle Grüne | Sexistische Werbung

1) Alles Evolution zeigt uns, wie man Geschlechterunterschiede mit statistischen Tricks verschwinden lassen kann.

2) Der Sexismusbeauftragte beschäftigt sich mit der Frage, wie 0,0005% der Männer in Deutschland einen „Herrschaftsanspruch“ über Frauen ausmachen können.

Nach Aussage des »Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)« besetzen Männer 1105 Führungspositionen. Wow! immerhin schon 0,003% der gesamtdeutschen Männlichkeit. Dagegen stellen 445 Frauen in solchen Positionen das Patriarchat schon deutlicher in Frage, als bei den Vorständen der DAX-Unternehmen.
(…)
Klingt es wirklich nach Unterdrückung DER Frauen durch DIE Männer, wenn 0,003% der Männer in Führungspositionen 0,001% der Frauen gegenübersitzen?
Wie manifestieren bitte die übrigen 99,996% das Patriarchat?

3) Lucas Schoppe setzt sich mit dem massiven Sumpf an sexueller Gewalt an Kindern auseinander bei den Grünen auseinander, der bis in die 90er Jahre hineinreicht.

[Der Bericht] machte – vielleicht gegen die Absicht der Autoren – deutlich, dass die grüne Unterstützung für sexuelle Gewalt gegen Kinder nicht einfach auf naiver Solidarität mit einer pädosexuellen Randgruppe beruhte, sondern auf politischen Kalkülen und auf einer fehlenden Empathie für Jungen.
(…)
Die Grünen haben, als Partei, Jungen regelrecht geopfert – und dies nicht aus allzu naiver Güte, sondern aus egoistischem und politischem Kalkül, verbunden mit einer erstaunlich stabilen Verweigerung der Empathie mit männlichen Kindern.

Was Pädosexuelle als emanzipatorische Auseinandersetzung mit dem Sexualstrafrecht verkauften, war tatsächlich ein Versuch, die eigenen Verbrechen an Kindern zu legalisieren und institutionelle Unterstützung für sie zu finden.

Dieser Bericht blickt in die finsteren Abgründe der Grünen. Denn offenbar war man dort nicht nur naiv, sondern hat Pädosexualität klar gefördert und Strukturen geliefert sowie im Zweifelsfall ganz bewusst in die andere Richtung gesehen.

Feministinnen in der Partei kalkulierten, dass ein offenes Interesse an den Verbrechen, die Jungen angetan wurden, die Konzentration von den Belangen der Mädchen und Frauen ablenken würde. Geschlechterklischees wie das von der Herrschaft des heterosexuellen Mannes verbauten zudem den Blick für die Täterschaft von homosexuellen Männern und von Frauen, und sie blockierten die Empathie mit den vergewaltigten Jungen.

Genau das meinte ich übrigens auch mit „neuen reaktionären Geschlechterklischees“.

4) Die Doku „The Red Pill“  ist seit einiger Zeit fertig finanziert, bin ich heute über die Podcastseite „Red Pill Gamers“ gestolpert. Sieht noch recht unfertig aus, aber mal schauen was da noch kommt.

5) Martin Daubney (Kolumnist @TelegraphMen) unterhält uns mit einem Werbequiz. Jeweils eine der Werbungen hat großen Protest ausgelöst, die jeweils andere Werbung gar nicht.

Klarer Fall, oder?

„Wieso ich keine Feministin mehr sein will“

„Wieso ich keine Feministin mehr sein will“ beschreibt Lulu Wedekind in ihrem Bekenntnis für Frauenrechte und gegen den Hassfeminismus, der in den letzten Jahren unübersehbar aufbrandet. Sie beschreibt den frühen Feminismus der Gleichberechtigung von vor einem Jahrhundert, in wie sehr sie sich damit identifizieren konnte und kann.

Aber dann kam das Internet, und dann kam die Erkenntnis was Feminismus heute bedeutet:

ich wurde konfrontiert mit Frauen, die in ALLEM sexuelle Belästigung sehen. Vom Busfahrer, der am Morgen „Hallo“ sagt bis zu einem Mann in einer Bar, der es wagt, sie einfach anzusehen. Nicht starren, nicht fixieren, nicht mit den Augen ausziehen. Einfach kurz von der Seite angeguckt und – BÄMS – du bist ein verabscheuungswürdiges Objekt. Du hast als Mann deine Beine nicht zusammengeklappt, sondern sitzt breitbeinig da? Breitmachmacker! Du zweifelst die Geschichte an, die gegen Kachelmann verbreitet wurde? Du Victimblamer! Du bist ein Mann, der lebt und atmet? Du bist die Personifizierung des Monsters.

Und es geht weiter:

Ich stieß auf Blogs, die wilde Fantasien enthielten, wie man mit dem männlichen Geschlecht am besten verfahren sollte. Als Zuchtmaschinen und Sklaven. Gerade so nützlich für niedere Arbeiten, für die sich die feministischen Damen dann wohl doch zu fein oder schwach fühlen (obwohl sie ja alles allein könnten), und um den Fortbestand der Menschheit zu gewährleisten, denn ob das einer Feministin nun gefällt oder nicht: Auch um ein Mädchen zu zeugen, braucht es in der Regel nunmal auch einen Mann.

Ich freue mich über so viel Selbstreflexion. Wer als Mann oder Männerrechtler so etwas berichtet, von einem Feminismus der Männer und jede Form von Männlichkeit abschaffen, ausradieren, aus dem Weg schaffen will – der erntet ungläubiges Kopfschütteln. Vor Allem wenn man dann beschreibt, dass weite Teile des Feminismus solche bizarr-menschenverachtenden Ideologien „gegen jedweden Widersacher“ verteidigen.

Deshalb bin ich keine Feministin mehr. Ich will keinen Hass und keine Angst, ich will Gleichberechtigung und das kann mir der Feminismus in seiner jetzigen Form nicht bieten.

Einen ähnlichen Aha-Effekt hatte ich auch schon, und zwar vor geraumer Zeit. Der Feminismus der heutigen Zeit, der Hass-Feminismus, möchte sich nicht mit Männern gleichberechtigt auf einer Ebene begegnen. Es ist eine Unkultur, die ihr wackeliges Fundament auf Angst aufbaut.

Impressionen vom 08.12.2015: Männerwahlrecht | Feminismus und Fremdenfeindlichkeit | WHO Bericht

1) Während Schülern in der Schule beigebracht wird, wie Frauen an ihr Wahlrecht gekommen sind, wird meist vergessen was Männer tun mussten um an ihr Wahlrecht zu kommen.
Findet jedenfalls der Telegraph in einem Artikel.
Und tatsächlich: die Geschichte wie Männer an ihr Wahlrecht kamen ist lang und grauenvoll.

2) Birgit Kelle meldet sich zu Wort, und berichtet über das Bashing von „alten weißen Männern“, und wie Fremdenfeindlichkeit und Feminismus angesichts der Flüchtlingszahlen zur einer bizarren Melange zusammenwachsen. 

Immerhin stellte Augstein schon mal vorweg fest, dass die Angst vor dem „dauergeilen Muslim“, den jungen, aggressiven Männern mit den dunklen Augen als Schreckgespenst des Abendlandes, Kritik von linken Feministinnen und rechten Pöblern zusammenführe. Die Kritikermasse hat sich also erweitert, „Kulturchauvinismus“ und Rassismus überwinden bei ihm politische Grenzen. „Der Fremde und seine bedrohliche Sexualität“, das sei in Wahrheit das älteste Vorurteil des Rassismus.

Und das führt sie schließlich zum Männerbild in Deutschland:

DIE FRAGE, DIE WIR UNS STELLEN MÜSSEN IST, WELCHES POSITIVE MÄNNERBILD HABEN WIR DEN JUNGEN MUSLIMISCHEN ZUWANDERERN ANZUBIETEN, DAMIT SIE SICH VON IHREM EIGENEN, MITTELALTERLICHEN VERABSCHIEDEN?
(…)
Was wir also brauchen, ist ein positives Männerbild, das als Vorbild zur Integration gelten kann. Eines in dem Männer stark sein dürfen, ohne dass dies Frauenunterdrückung bedeutet. Eines das Männer selbst definieren dürfen, denn wir Frauen definieren unseres ja auch selbst. Eines indem Frauen auch von Männern kritisiert werden dürfen, weil sie auch daneben liegen können. Eines indem man Mann sein darf, ohne gleichzeitig brav an seiner eigenen Dekonstruktion mitarbeiten zu müssen. Dann, vielleicht, hätten wir ein Gesellschaftsbild, in das man alle integrieren kann, auch den deutschen Mann.

 

3) Wenn jemand „Tötet alle Schwulen!“ sagt, dann ist das offener Schwulenhass, richtig?

Naja… vielleicht nicht wenn man sie töten will weil sie Männer sind.

? ?

4) Hier ein kurzes… ja wie soll man es nennen? Gedicht?

 

5) Hier einer der Googol Fälle von Doppelstandards bei Männern und Frauen.

6) Christina Hoff Sommers macht auf einen WHO Bericht aufmerksam, laut dem beinahe zweimal so viele Männer wie Frauen jährlich an den Folgen von Gewalt sterben.

 

7) Eine Kategorie „Vermischtes“ gibt es jetzt auch bei Der Jüngling.  ?
(Danke Ole)

 

Impressionen vom 07.12.2015: Neue Wehrpflicht | Vergewaltigungsstudie | Weibliche Exklusivrechte

1) Die AfD aus Baden-Württemberg fordert in ihrem Wahlprogramm die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Selbstverständlich nur für Männer.

www.alternativefuer-bw.de/wp-content/uploads/Landtagswahlprogramm_AfD_2016.pdf

So viel zum Thema „Das Grundgesetz muss nicht geändert werden, die Wehrpflicht ist doch ausgesetzt“.

2) Alles Evolution setzt sich mit Vergewaltigung, Hinderungsgründe für Verurteilungen und Täter-Opfer-Beziehungen auseinander. Einige interessante Zahlen sind bei der gefundenen Studie dabei:

Von den 463 Anzeigen waren also 63 Falschbeschuldigungen, die recht schnell erkannt worden sind. Das sind immerhin 13,6% wenn ich richtig gerechnet habe. Das waren die mit hochwertigen Beweisen, das es sich nicht um Vergewaltigungen gehandelt hat. Es können also weitere in den noch verbleibenden 400 Fällen enthalten sein.

3) Sogar im feministischen Schweden ergreifen Frauen wenig Technologieberufe.

Natürlich ist das für den Feminismus nicht im Ansatz ein Grund die eigenen Standpunkte zu hinterfragen.

4) „Es müssen mehr Frauen an die Macht. Dann ist die Welt friedlicher und es gibt weniger Kriege!“

Noch so ein Vorurteil, das bei näherer Betrachtung zerbröselt. Denn siehe da: Königinnen waren in der Geschichte eher Kriegstreiber als Könige.

Ist es übrigens jemandem aufgefallen, dass Angela Merkel und Verteidigungsministerin von der Leyen nur wenig Skrupel haben in den Krieg zu ziehen? Unter Gerhard Schröder gab es wenigstens noch eine Fernsehansprache.

5) Schon etwas älter, aber trotzdem noch lesenswert (weil sich genau nichts geändert hat):
„Fünf Rechte, die Frauen haben und Männer nicht“

 

 

 

Impressionen vom 06.12.2015: Nichtburka-Zwang | #Alltagssexismus | #JessicaJones

1) Die CSU will Komplettverschleierung irgendwie verboten bekommen. Das ist natürlich eine reine populistische Witzveranstaltung, weil es gegen des Grundgesetz verstößt:

Jeder Mensch habe das Recht, sich so anzuziehen, wie er möchte und seine Religion frei auszuüben, das sagt auch Staatsrechtler Christian Jasper. Damit sprächen schon einmal zwei Grundrechte – das Recht auf Religionsfreiheit und das Persönlichkeitsrecht – gegen ein Burka-Verbot.

Nicht, dass die CSU (oder Schwestern im Geiste wie Alice Schwarzer) sich je großartig um das Grundgesetz gekümmert hätten.
Freiheit ist eben immer auch die Freiheit selbst zu entscheiden welche Körperteile man unbekleidet der Öffentlichkeit zeigen will und welche nicht.
Meine Theorie ist, dass man auch bei der CSU weiß, dass so etwas nie durchzusetzen ist. Man will ein „Zeichen setzen“, auch wenn die Partei sich dabei verfassungsfeindlich gibt.

Und nein: Man muss nicht dem Islamismus das Wort reden um gegen derartige Vermummungsverbote zu sein. Denn abhängig davon wie so ein Gesetz endet dürfte es dann auch verboten sein, zum Beispiel mit einer Guy Fawkes Maske herumzulaufen.
Keine gute Idee.

2) Ein schwules Elternpaar in der Schweiz will vor dem EuGH auf Anerkennung der Vaterschaft des nicht genetisch verwandten Elternteils klagen. Das dürfte noch spannend werden.

3) Der Sexismusbeauftragte nennt einige Fälle von #Alltagssexismus gegen Männer. Einfach mal im Hinterkopf behalten wenn das nächste Mal davon gesprochen wird „Aber Frauen haben es ja im Alltag so viel schwerer als Männer!“

Kostprobe:

Die Ortsamtsmitarbeiterin, die bei der Ummeldung meines Sohnes von mir erwartet, dass ich Ausweis und Unterschrift der Mutter vorlege, während meine Ex-Frau unsere Tochter lustig ummelden kann, ohne, dass mich jemand fragt.
(…)
Die Frau, die dem Vater, der alleine den Kinderwagen durch die Gegend schiebt sagt:
„Da ist ihre Frau ja ganz schön mutig.“

4) Lucas Schoppe vertieft noch einmal den angeblichen Konflikt zwischen „Offlinern“ und „Onlinern“ in der Männerszene.

Für mich bleibt das absolut unverständlich, dass es da überhaupt eine Art von Konflikt gibt.

5) „Frauen gehören auf den Bildschirm“ titelt die ZEIT vergangene Woche über die neue Marvel-Serie „Jessica Jones“. Dabei kritisiert Autor Felix Stephan vor Allem, dass die Serie als feministischer Meilenstein hochgejubelt wird.

Eine Episode endet vollkommen unironisch mit einer Großaufnahme der weinenden Jessica, eigentlich eine klassische Lindenstraße-Technik. Wenn man die Geschichte in einem Krankenhaus in Sao Paulo ansiedeln würde, mit dem Bösewicht Kilgrave als Oberarzt und Jessica Jones als Stationsleiterin, wäre die Serie im brasilianischen Nachmittagsfernsehen genauso gut aufgehoben.

Ganz so gnadenlos würde ich jetzt mit der Serie nicht umgehen. Was mich hingegen stark nervt ist dieses „Frauen=Opfer, Männer=Täter“-Ding, das auch bei Jessica Jones wieder kultiviert wird.

6) Wenn „Gender-Studies“ Kinder bekommen…

Okay, ich musste schon schmunzeln an der einen oder anderen Stelle.

7) Zum Ende noch ein Pic:

8) Ahoi Polloi hat noch was tolles zum Thema „Warum gibt es so wenige männliche Erzieher?“  ?

Impressionen vom 05.12.2015: Lehrerinnen | Sexistische Modenschau | Frauenquote Schweiz

1) Zu Zeiten der NS-Diktatur wurden homosexuelle Männer in „rosa Listen“ erfasst, schließlich landeten viele von ihnen im KZ. Die AfD in Thüringen hat im Parlament die Anfrage nach der genauen Zahl der Homo-, Bi- und Transsexuellen gestellt. Genau deshalb gibt es das Prinzip der Datensparsamkeit. Weil es einfach Daten gibt, die Niemand wissen muss.

2) In NRW ist die Primarstufe (Grundschule) zu 90% weiblich besetzt, und auch an Gymnasien sind Frauen deutlich in der Überzahl. An der Stelle wäre eine Quote tatsächlich mal sinnvoll, nämlich für Männer.

3) In Wien will ein Mensch eine Modenschau besuchen, wird dann aber abgewiesen. Der Grund: Der Mensch hat seine Freundin nicht dabei, und ohne weibliche Begleitung dürfen bestimmte Menschen wohl nicht überall hingehen.

„Die Dame am Eingang hat mich von oben bis unten gemustert als würde ich etwas im Schilde führen. Als sich dann noch der Sicherheitsmann eingemischt hat, bin ich gegangen.“
(…)
In der Einladung, die S. und seine Freundin per eMail erhalten haben, stand von einem Männerverbot aber nichts.

Ein solches Männerverbot wird es explizit ja auch nicht geben, es ist implizit. Wenn Männer zu so einer Veranstaltung gehen hängt ihnen automatisch der Verdacht nach sie täten das nur um sich aufzugeilen.
Ich bin sicher keine Frau würde je bei einer Modenschau für Männer abgewiesen werden.

4) Täglich grüßt das Murmeltier: Die Lohn-Lücke ist viel kleiner als gedacht, ein „Entgeltgleichheitsgesetz“ nicht nötig. Keine Überraschung, aber es gibt immer noch Menschen die das einfach leugnen.

5) Wieder einmal einer dieser üblichen Fälle:


Ein Mann wird einer Vergewaltigung falsch verdächtigt, hat zwar ein Alibi, kommt aber trotzdem erst mal 3 Monate in den Knast und verliert seinen Job und die Karrierechancen. Seine Hochzeit wird abgesagt und er muss wegen Selbstmordabsichten in psychiatrische Behandlung.

Mich erinnert sowas immer an diese finsteren Geschichten aus dem vornehmlich islamischen Raum wo jemand vergewaltigt wird, und anschließend von der Familie, dem Partner, etc. verstoßen wird. Das ist wohl das westliche Äquivalent dazu.

6) Christian von AllesEvolution berichtet über „Eindrücke, die die Männerbewegung vermeiden sollte“ die von Adrian aka Schwulemiker bezeichnet wurden.

Die Männerbewegung sollte zwei Eindrücke vermeiden:

Erstens, dass sie deshalb antifeministisch ist, weil sie keine Frau abbekommt.
Zweitens, dass sie deshalb antifeministisch sind, weil ihnen eine Frau/Ehefrau übel mitgespielt hat.

Meiner Erfahrung nach kommt so etwas nicht als „Eindrücke“ vor. Im Gegenteil, ich kenne so etwas nur als ad hominem Angriffe sobald man Männerrechtsthemen argumentiert.
In meinen Augen ist es das männerrechtsfeindliche Äquivalent zu „die Frau gehört einfach mal wieder richtig durchgefickt“. Und es sagt auch circa das selbe.

7) Lacher des Tages:
Islamisten haben an einer US-Uni das feministische Prinzip für sich entdeckt, und handeln jetzt entsprechend. Sie reden von „Safe Spaces“ und „No Plattforming“ um gegen den Vortrag einer feministischen Ex-Muslima vorzugehen und diesen aktiv zu stören.

Und der wahre Witz kommt noch: die feministische Gruppierung auf dem Campus schließt sich der Position der Islamisten an.
Imitation ist die höchste Form der Bewunderung. Da haben sich wohl echt zwei gefunden.

8) Auch in der Schweiz wird demnächst eine Frauenquote eingeführt, offenbar nach deutschem Vorbild. Karl Müller bezeichnet das als das was es ist: Diskriminierung aufgrund von Geschlecht. Folgerichtig ruft er dazu auf sich direkt an die Abgeordneten zu wenden.

9) Dazu ein passendes Fundstück: Wenn der Züricher Tages-Anzeiger eine Online-Frage zur Frauenquote stellt, dann sieht das so aus.


Man darf also entweder dafür sein oder… äh, dafür sein. Die meinen das vermutlich auch noch ernst.

Impressionen vom 04.12.2015 – Genderkonferenzstreaming | #SanBernadino | Schwedenfeminismus

1) Geschlechterallerlei beschäftigt sich mit einer Frage die sich mir ebenfalls schon gestellt hat, nämlich: Warum gab es vom Genderkongress neulich keinerlei Streaming? Zitiert wird Allesevolution:

Ein genderkongress, der anscheinend nicht gestreamt wurde und von dem es noch nicht mal ein youtubevideo gibt, das als potenzierer auch für das nächste mal für die Veranstaltung wirbt ist im Jahr 2015 echt reichlich schlecht.

Die Vorabberichterstattung hatte ich natürlich verfolgt und mir war reichlich früh klar, dass es da kein Streaming geben würde. Dass Leute das Fehlen eines Streamings schade finden ist nachvollziehbar, allerdings sehe ich keinen Grund auf Irgendwen mit dem Finger zu zeigen. Vor allem dann nicht, wenn es eine Frage des Engagements und/oder der Kosten ist.
Das ist ein Ding über das man nicht „motzen“ sollte, sondern einfach: nächstes Mal besser machen. Und wenn es heißt über eine Plattform x-tausend Euro zu sammeln. Ich bin auf jeden Fall mit 100 Euro dabei für einen Livestream.

2) Beim Amoklauf von San Bernadino sind die Täter einigen Beobachtern aufgefallen, allerdings haben sie lieber nichts gesagt, angeblich aus Angst vor den Social Justice Warriors

Dabei bin ich definitiv kein Fan von einer „diese Leute sehen nicht so aus als gehörten sie hier hin“-Attitüde. Wenn Menschen jedoch aus Angst etwas nicht sagen dann läuft etwas falsch.

3) Währenddessen hat ein Troll die Medien genarrt, indem er die Info gestreut hat, der San Bernadino Amoklauf hätte irgendwie mit Gamergate zu tun.

4) In Schweden gibt jedem 16-Jährigen jetzt das Buch „Why We Should All Be Feminists“.

Ich sage besser nicht woran mich das in Bezug auf die Deutsche Geschichte erinnert. Die größte Hoffnung ist wohl, dass die 16-jährigen es nicht lesen werden.

5) Irland verbietet LGBT Diskriminierung (Lesbian Gay Bisexual Transgender), was wohl vor Allem für Kirchen Auswirkungen hat. In Deutschland ist es wohl tatsächlich für Kirchliche Träger erlaubt, Homosexuelle ohne Angabe von Gründen zu entlassen.

Außerdem gibt es in Irland freie Geschlechtswahl, etwas das in Deutschland schon wegen all der Vielzahl sexistischer Gesetze und Bestimmungen unmöglich wäre. Denn bei freier Geschlechterwahl würden Frauenquoten zur Farce.

6) Eine Hormonersatztherapie mit Testosteron soll fettleibigen Männern mit Typ-2-Diabetes helfen. Testosteronmangel und Verfettung sind dabei wohl ein Teufelskreis, die zur Verschlimmerung der Diabetes führen.

7) Beim Arbeitsmarktservice Wien (AMS), einer öffentlich-rechtlichen Unternehmung vergleichbar mit einem Jobcenter, gibt es für Flüchtlinge nach Geschlechtern getrennte Kurse. Ausgerechnet die Chefin(!) verteidigt das vorgehen mit der Begründung Männer und Frauen hätten unterschiedliche Kompetenzen. Diese Art von Logik, die Kompetenz an Geschlechtsteile knüpft kenne ich sonst eher vom Vatikan.

8) Auch bei den Katholiken fragt man sich so langsam wie es eigentlich mit männlichen Opfern aussieht, wenn wieder einmal Kampagnen „gegen Gewalt gegen Frauen“ zelebriert werden.

9) Männer und Frauen ticken bei Krankheiten unterschiedlich, berichtet „Unternehmen heute“.

Bekannt ist auch der Geschlechterunterschied beim Herzinfarkt: Während in Europa jedes Jahr rund 250.000 Männer daran sterben, sind es nur 77.000 Frauen vor dem 65. Lebensjahr.

Als Vergleichswert: für 2013 wurden in Europa mit einer Zahl von 88.000 weiblichen Todesopfern an Brustkrebs gerechnet, und zwar für alle Altersklassen. (Quelle) Das sehe ich deshalb als so wichtig an, weil es breite Plakatkampagnen zum Thema Brustkrebsvorsorge gab/gibt.